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Wassersituation des Bodensees

Die Überwachung der Wasserqualität des Bodensee und damit die Trinkwasser-Versorgung von rund 5,5 Millionen Menschen sowie das Hochwasser-Management sind die wichtigsten Aufgaben, die "BodenseeOnline" erfüllen soll.

Das Forschungsprojekt zum Aufbau des Informationssystems wird vom Land Baden-Württemberg und der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit 1,5 Millionen Euro gefördert.

Der Bodensee ist mit einem Volumen von rund 50 Milliarden Kubikmetern und einer Oberfläche von ca. 536 Quadratkilometern der drittgrößte Binnensee in Europa. Er dient 5,5 Millionen Menschen als Trinkwasserspeicher. „Trotz enormer internationaler Anstrengungen zum Gewässerschutz können durch die zunehmende Industrialisierung, den wachsenden Siedlungsdruck im Einzugsgebiet sowie durch unvorhersehbare Ereignisse wie Unfälle oder Naturkatastrophen gravierende Beeinträchtigungen nicht ausgeschlossen werden, die zu nachteiligen Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung und das Ökosystem führen“, warnt die Arbeitsgemeinschaft Wasserwerke Bodensee-Rhein (AWBR) in einer Aussendung. Aus diesem Grund sei der Aufbau eines speziell entwickelten Informationssystems dringend notwendig.

Das Informationssystem soll nach den Vorstellungen der AWBR von den Wasserversorgungsunternehmen auch als Entscheidungshilfe im Bereich Hochwassermanagement beziehungsweise Störfallvorsorge genutzt werden. Es könnte aber auch zur Abklärung verschiedener Fragestellungen im Zusammenhang mit Fischerei, Schifffahrt oder Wasserschutzpolizei dienen. In den kommenden Wochen wird die AWBR das Projekt in zahlreichen Diskussionsveranstaltungen der Öffentlichkeit vorstellen.

Die Arbeitsgemeinschaft Wasserwerke Bodensee – Rhein (AWBR) ist ein internationaler Zusammenschluss von 72 Wasserwerken aus der Schweiz, Österreich, Liechtenstein, Frankreich und Deutschland, die etwa zehn Millionen Menschen mit Trinkwasser versorgen. Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich nach eigener Definition für den Schutz der Oberflächengewässer und der Grundwasservorkommen im Rheineinzugsgebiet, an den Voralpenseen und an der oberen Donau ein.

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