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Was Vorarlberger in den USA zur Wahl sagen

Intellektuelle und Künstler. Sie wollen in den USA fast unisono einen neuen Präsidenten John Kerry. Da machen auch in den USA lebende Vorarlberger Intellektuelle keine Ausnahme.

Tommy Schobel, Musikproduzent mit Wohnort Los Angeles, erelbt in seinem Umfeld eine starke Pro-Kerry-Front. „In meiner Nachbarschaft, in den Läden, wo ich einkaufe, bei all meinen Freunden ist die Haltung klar: Bush muss weg. Es wäre ein Katastrophe, wenn er im Amt bliebe.“ Natürlich weiß der gebürtige Höchster und ehemalige Schlagzeuger von Stefanie Werger, dass sein persönliches Umfeld nicht repräsentativ sein muss. „Aber“, so Schobel, ich bin jetzt zuversichtlicher geworden. Auch wenn so viele Amis unglaublich ignorant und leicht beeinflussbar sind.“ Der 41-Jährige ist überzeugt, dass Bush nichts Besseres hätte passieren können „wie der 11. September. Erst danach konnte er mit seiner aggressiven Kriegspolitik punkten.“

„Laute und sture Lager“

„In New Orleans werden wahrscheinlich die Demokraten gewinnen, den Staat Lousiana jedoch traditionellerweise die Republikaner.“ So sieht Mag. Inge Fink, Lektorin an der Universität von New Orleans die Situation in ihrem tief-südlichen US-Domizil. Die Spaltung der Nation sei überall sichtbar. „Es haben sich zwei laute und auch sture Lager gebildet. Diese scharfe Trennlinie kann ich sogar in meiner Kollegenschaft beobachten. Da gibt es auch Bush-Anhänger. Und zwar jene, die Besitz haben und dicke Benzinschlucker fahren. Die sind der Meinung, wir müssen alles tun zur Sicherung des Öls. Sodass wir es dann weiter verschwenden können“, wie die gebürtige Lustenauerin süffisant anmerkt. Fink tippt auf einen Wahlsieg von Bush. „Weil die Republikaner eine konsequent populistische Wahlwerbung betrieben haben und Kerry zu spät auf die Attacken reagiert hat.“

„Klarer Sieg für Kerry“

Auf einen klaren Sieg von Kerry tippt hingegen der Bregenzer Musiker und Komponist Peter Herbert. „Kerry wird letztlich mit einigem Vorsprung neuer Präsident. Daran glaube ich einfach.“ In New York, wo Herbert lebt, sei die ganze Künstler- und Intellektuellenszene „wütend auf Bush. Tragisch auch, wie die Republikaner die Medien beherrschen.“ Die großen Fernsehstationen seien fest in republikanischer Hand.

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