Was für ein Wetter! Wetterexperte Tschofen klärt auf

©VOL Live / Schwendinger Ulrich
Bregenz – Das unbeständige Wetter der vergangenen Zeit erhitzt die Gemüter und führt zu Unverständnis in der Bevölkerung. Wetterexperte Arnold Tschofen von der ZAMG Wetterstation klärt auf.
Unbeständiges Wetter im Ländle als Tagesthema
Wetterexperte Arnold Tschofen klärt auf
Stimmungslage in der Bevölkerung

Das beständige Sommerwetter lässt auf sich warten. Regen und lokale Gewitter dominieren seit langem die Wetterlage in Vorarlberg. Immer wieder sind in der Wetterprognose Sonnensymbole zu vernehmen, die dann aber am Himmel ausbleiben.

Prognosen und globale Wettermodelle

Arnold Tschofen von der ZAMG Wetterstation in Bregenz begründet dies damit, dass die Meteorologen in ihren Prognosen auf globale Wettermodelle zurückgreifen. Diese erfassen die lokalen Topografien nur sehr schwach. „Der Alpenbogen wird in den Wettermodellen beispielsweise nur als Hügel dargestellt. Dies führt dazu, dass die lokalen Wettergegebenheiten nicht inbegriffen sind“, erklärt uns der Experte.

Gewitter wie kochende Töpfe

In der feuchten Südwest-Strömung werde die Luft erhitzt, wodurch unkontrollierte Gewitter entstehen. Tschofen vergleicht die Entstehung spontaner Gewitter mit einem Kochtopf voller Wasser, der erhitzt wird: „Es steigen Blasen auf, aber wir können nicht sagen wo.“ Was die Temperaturen anbelangt, so veranschaulicht uns Tschofen, dass es in Bregenz seit 1870 kontinuierlich wärmer geworden ist. Temperaturen um die 30 Grad hält er in den kommenden Tagen durchaus für möglich. Auch Sonnenschein.

Wetter und Stimmungen

Inzwischen erhitzen sich einige Gemüter in der Bevölkerung. Seit 39 Jahren lebt Moncef aus Dornbirn im Ländle, aber solch ein Wetter hat er noch nicht erlebt. Nadja aus Hohenems hat die Hoffnung auf einen schönen Sommer beinahe schon aufgegeben: „Dieses Jahr kann man den Sommer vergessen.“ Karl aus Rohrschach sieht die Ursache im fortschreitenden Klimawandel. Der gebürtige Vorarlberger verweist dabei auf die Industrie, die Zerstörung der Regenwälder und die zahlreichen Autos auf unseren Straßen. Gelassener sieht es Gertraud aus Deutschland, die gerade die Festspielstadt bewundert. Ihr gefällt das Wetter: „Die Natur braucht Sonne und Regen. Man braucht nur die richtige Kleidung.“

Wetterexperte Arnold Tschofen klärt auf:

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Stimmungslage in der Bevölkerung:

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Quelle: VOL Live / Schwendinger Ulrich

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