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Warum die Berufsschule so wichtig ist

Im Rahmen des dualen Systems der Lehrlingsausbildung ist die Berufsschule der zweite wichtige Lernort in der Berufsausbildung.
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52,8% der Jugendlichen haben sich 2017 für eine Lehre im Ländle entschieden. Vorarlberg ist damit weiterhin das Bundesland mit der höchsten Lehrlingsquote in ganz Österreich. Doch die Entscheidung für eine Lehre geht auch einher mit dem Besuch der Berufsschule: Um einen Beruf zu erlernen, ist es wichtig, sowohl die theoretischen als auch die praktischen Lerninhalte kennenzulernen. Daher ist der Berufsschulbesuch für jeden Lehrling verpflichtend. Für den Unterricht muss der Lehrberechtigte den Lehrling freistellen und nach Möglichkeit den Ausbildungsstand an die Lerninhalte in der Schule anpassen.

Unterrichtsformen

Der Berufsschulunterricht ist in Österreich verschieden organisiert. Es gibt zum einen mehrwöchige Lehrgänge, zum anderen tageweise Unterricht, zum Beispiel zwei oder drei Mal pro Woche. Dies unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland. Ist Ersteres der Fall, so müssen etwaige entstehende Kosten für Unterbringung und Verpflegung vom Lehrbetrieb gestellt werden. Dies ist dann der Fall, wenn die Kosten der Unterbringung und Verpflegung, die durch den Aufenthalt des Lehrlings in einem für die Schüler der Berufsschule bestimmten Schülerheim zur Erfüllung der Berufsschulpflicht entstehen, zum Beispiel Internatskosten, höher sind als die dem Lehrling gebührende Lehrlingsentschädigung, hat der Lehrberechtigte dem Lehrling den Unterschiedsbetrag zwischen diesen Internatskosten und der Lehrlingsentschädigung zu ersetzen.

Unterrichtsinhalte

Welche Themen und Schwerpunkte im Berufsschulunterricht behandelt werden, bestimmt das Bundesministerium für Bildung und Frauen (BMBF) für jeden Lehrberuf. Grundsätzlich bieten die Berufsschulen fachlich spezialisierten Unterricht für einzelne Lehrberufe und auch Schwerpunkte an, wenn die Lehrlingszahlen die Bildung von Branchenklassen nicht zulässt, müssen Schüler mehrerer Lehrberufe oder Schwerpunkte zusammengefasst werden.

Unterrichtszeit 

Der Besuch der Berufsschule sowie die Unterrichts- bzw. Arbeitszeiten sind dabei vom Gesetzgeber festgelegt: So muss die Unterrichtszeit in der Berufsschule auf die Dauer der wöchentlichen Arbeitszeit angerechnet werden. Beträgt die Unterrichtszeit an einem Schultag mindestens acht Stunden, darf man sich nach Schulschluss über den wohlverdienten Feierabend freuen, denn dann ist eine Beschäftigung im Betrieb nicht mehr zulässig. Beträgt die Unterrichtszeit weniger als acht Stunden, so ist eine Beschäftigung nur zulässig, wenn die Unterrichtszeit, die notwendige Wegzeit zwischen Betrieb und Schule und die im Betrieb zu verbringende Zeit die gesetzliche Arbeitszeit von acht Stunden wiederum nicht überschreitet. Besucht ein Jugendlicher eine lehrgangsmäßige oder saisonmäßige Berufsschule, darf er während des tatsächlichen Besuchs des Lehrganges bzw. der saisonmäßigen Berufsschule nicht im Betrieb beschäftigt werden.

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