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Warten hat ein Ende

Der Plan für das Egelsee-Hochwasserrückhaltebecken und Biotop
Der Plan für das Egelsee-Hochwasserrückhaltebecken und Biotop ©Manfred Bauer
Egelseeprojekt

Bundesregierung hat die Mittel zur Umsetzung des internationalen Egelseeprojektes frei gegeben.

Feldkirch. Tiefes Aufatmen im Feldkircher Rathaus, nach rund zehn Jahren Planungs- und Verhandlungszeit ist es endlich so weit: Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft hat im Wege über den Landeshauptmann der Stadt Feldkirch schriftlich die Mitteilung gemacht, dass sich Österreich an den Baukosten des 1,8 Millionen teuren Egelseeprojektes definitiv beteiligt. “Es ist dies ein Gemeinschaftsprojekt auf dem Gemeindegebiet von Mauren und Feldkirch, das vom Fürstentum Liechtenstein, der Republik Österreich, dem Land Vorarlberg und der Stadt Feldkirch, finanziert wird. Das grenzüberschreitende Projekt wurde auch zur INTERREG-Förderung durch die Europäische Union eingereicht. Es hat den Zweck zum einen die Hochwassersicherheit im Gebiet der Grenzgewässer und Esche zu verbessern. Gleichzeitig wird es aber auch als grenzüberschreitendes Naturschutzprojekt mit einem Biotop errichtet und mit einem Anschluss an das internationale Radwegnetz ausgebaut”, berichtet Stadtrat Mathias Bitschnau mit großer Freude.

Verzögerungen

Optimistisch hatte man noch im vergangenen Jahr gehofft, dass die Finanzierungszusage des Bundes kommen würde und bereits die Ausschreibung durchgeführt. Der Bestbieter hat sich dann bereit erklärt die Zuschlagsfrist zu verlängern und so kann, nach Zustimmung der Stadtvertretung in seiner Sitzung im Juni, das Projekt endlich umgesetzt werden. Wann mit dem Bau begonnen wird ist noch offen und muss auch mit den Beteiligten in Liechtenstein abgestimmt werden. Man ist sich aber darüber einig, dass er noch im heurigen Jahr stattfinden soll.

“Sanft” erschlossen

Der neue Egelsee hat künftig eine Wasserfläche von 1,12 Hektar sowie eine dauernde Füllung von ca. 8000 Kubikmeter. Das Rückhaltevolumen des Sees beträgt rund 37.000 Kubikmeter und die Wassertiefe steigt bei Hochwasserereignissen bis zu drei Meter. Im Zuge der Bauarbeiten werden auf beiden Seiten der Grenze je rund 30.000 Kubikmeter Moorboden ausgebaggert und direkt neben der künftigen Seefläche deponiert. Parallel dazu wird für den Mühlbach von Tisis bis zum See ein neues deutlich breiteres Gerinne angelegt. Der neue Egelsee wird als riesiges Biotop gestaltet und mit der Umlegung des derzeitigen internationalen Radwanderweges zwischen Feldkirch und Mauren “sanft” erschlossen.

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