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Warten auf einen Waffen-Bericht

©APA
Bregenz - Mordfall Bekir C.: Ländle-Kripo wartet sehnlichst auf die Waffenanalyse aus Wien.
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"Bekir war ein freundlicher Mensch"
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Mordfälle in Vorarlberg

Im Mordfall Bekir C., der am 17. Mai dieses Jahres in Hittisau durch einen Kopfschuss getötet wurde, stehen die Ermittlungen still. Grund dafür: Noch immer warten die Vorarlberger Kriminalisten auf den Untersuchungsbericht über jene Waffe, die kurz darauf im Gemeindegebiet von Krumbach gefunden wurde. Der Revolver wird in der kriminaltechnischen Anstalt in Wien untersucht. Vom Bericht erwarten sich die Kriminalisten entscheidende Indizien zur Klärung des Falles.

Spurensuche

Als dringend tatverdächtig gilt der 55-jährige Türke Necmettin G. Vor dem Mord war es zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen Bekir C. und Necmettin G. gekommen, nachdem Bekir C. die Tochter des 55-Jährigen besuchen wollte. Er soll Bekir C. in sein Auto gezerrt haben und mit ihm weggefahren sein. Auch der 17-jähriger Sohn des Hauptverdächtigen soll mitgefahren sein. Die Leiche des 26-jährigen Bekir C. wurde zwei Tage später entdeckt. Die Waffenanalyse soll folgende Fragen beantworten: Handelt es sich um die Tatwaffe? Gibt es Spuren vom Täter oder dem Opfer oder von beiden? Entsprechende Antworten auf diese Fragen wären für die Indizienkette von entscheidender Bedeutung.

Zwei „Steher“

In den Einvernahmen erwiesen sich sowohl Necmettin G. als auch sein Sohn als „Steher“. Kein Wort zur Tat sei aus ihnen herauszubekommen. Sie streiten hartnäckig jede Beteiligung am Mord ab. Trotzdem sei der Fall „ermittlungstechnisch auf Schiene“, heißt es in Ermittlerkreisen. Abgeschlossen werden kann der Fall trotzdem erst dann, wenn das kriminaltechnische Gutachten der gefundenen Waff e vorliegt. Warum das so lange dauert, kann man sich in Vorarlberg nicht wirklich erklären. Man rechne jedoch mit dem Einlangen des Berichtes in nächster Zeit.

U-Haft

Sowohl Necmettin G. als auch sein Sohn befi nden sich in der Justizanstalt Feldkirch in Untersuchungshaft.

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