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Warnung vor Personalmangel

Die Richtervereinigung warnt vor einem Personalmangel in den kommenden Jahren: Sie weist daraufhin, dass für die Umsetzung der neuen Strafprozessordnung zu wenig Nachwuchs da ist.

Zwei Jahre vor der neuen Strafprozessordnung befürchtet Richtersprecherin Cornelia Ratz laut ORF, dass das Personal nicht ausreichen werde. Es werde durch die Reform mehr Staatsanwälte brauchen. Das heißt, einige der zwölf heutigen Richteramtsanwärter werden wohl eher als Staatsanwalt arbeiten.

Der Personalstand sei auch schwer planbar: Immer wieder komme es wegen vorzeitigen Pensionen, Karenzen oder Versetzungen in andere Bundesländer zu Ausfällen.

Derzeit drei offene Richterstellen

Dabei schaut die aktuelle Situation eigentlich gar nicht schlecht aus, sagt Ratz: Von den 58 Richterstellen sind nur drei offen – zwei in Bludenz und eine am Bezirksgericht Bregenz. Mit März und Mai schließen je zwei Anwärter ihre Richterausbildung ab, wodurch man – so die Richtersprecherin – spätestens mit Mai wieder voll besetzt ist.

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