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Wann ist ein Mann ein Mann? Vorstellungen weichen von Realität ab

Es gibt zwei unterschiedliche Ansätze, Männlichkeit zu quantifizieren
Es gibt zwei unterschiedliche Ansätze, Männlichkeit zu quantifizieren ©Bilderbox
Ein typisches Männergesicht wird von Frauen nicht unbedingt als besonders männlich empfunden, berichten Wiener Forscher. Sie hatten Porträtfotos von Männern und Frauen vermessen und Studentinnen beurteilen lassen, wie maskulin sie verschiedene männliche Gesichter fanden.

Die Studie erschien in der Fachzeitschrift “Plos One”. “Es gibt zwei unterschiedliche Ansätze, Männlichkeit zu quantifizieren”, erklärte Philipp Mitteröcker vom Department für Theoretische Biologie der Universität Wien im Gespräch mit der APA. Einerseits die “wahrgenommene Männlichkeit als mentales Konstrukt und psychologisches Phänomen”, andererseits die biologische Männlichkeit als sekundäres Geschlechtsmerkmal, also wie sich zum Beispiel die Gesichtsformen von Männern und Frauen im Durchschnitt unterscheiden.

Begriffe oft vermischt

“In der Fachliteratur werden die beiden Begriffe leider oft vermischt oder sogar gleichgesetzt”, so Mitteröcker. Die Wiener Forscher haben nun mittels Morphometrie, also der Charakterisierung von biologischen Formen anhand von quantifizierbaren Maßzahlen, herausgearbeitet, wie sich wahrgenommene und biologische Männlichkeit unterscheiden.

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Tatsächliche Unterschiede

Eigenschaften, die ein Gesicht als besonders männlich erscheinen lassen, sind ein weiter Augenabstand, eine breite Nase, dünne Lippen, und ein größerer und breiterer Kieferbereich, schrieben die Forscher. Was Männer aber messtechnisch von Frauen unterscheidet sind: dickere und tiefer stehende Augenbrauen, kleinere Augen, sowie tatsächlich dünnere Lippen und ein kräftigeres, stärker gewinkeltes Kiefer, berichten sie. Die Empfindung würde also nur teilweise mit der Realität übereinstimmen.

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