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Wanko machte das Spiel

Landtagspräsident Harald Sondergger mit Dietmar Wanko und Casino-Direktor Bernhard Moosbrugger.
Landtagspräsident Harald Sondergger mit Dietmar Wanko und Casino-Direktor Bernhard Moosbrugger. ©DW
Bregenz. (hapf) Sein zu seinem Markenzeichen gewordener Ausspruch „A Wouhnsinn...“ kam Dietmar Wanko lächelnd über die Lippen, angesichts des Besucheransturms im Casino. Weit über 100 Gäste drängten sich, die in Bregenz wahrscheinlich letzte Show des Graffiti-Meisterfotografen zu sehen.  
Wanko Casino Bregenz

War es die Neugierde so mancher, zu sehen, ob das wirklich die letzte Graffiti-Show ist, war es der Kotau vor dem Kunstprofessor, war es die Lust, neue Kunstwerke zu sehen, wie sie der Meister himself sieht, oder war es einfach nur eine freundschaftliche Geste, ein Besuch bei einem Freund? Wahrscheinlich war es von allem ein bisschen, das die vielen Gäste veranlasste, sich den Auftakt zur Schlussrunde der Graffiti-Tour von Dietmar Wanko nicht entgehen zu lassen. Und tatsächlich, Wanko hatte einiges zu zeigen, zu bieten.

Die beste aller Shows

„Es war einfach großartig, die beste aller seiner Graffiti-Shows, die er hier zeigt“, so nicht nur ein Besucher nach 40-minütiger, knallbunt-plakativer Bilderwelt, die auf ihn einstürmte. Dietmar Wanko bemühte sich, mit Hilfe seines Sohnes Martin G. Wanko (Texte), der Stimme der Show, Kurt Sternik und vor allem einer hervorragend gesetzten Bildauswahl einen fulminanten Schlusspunkt zu setzen. Und der ist ihm vollauf gelungen, gelungen auch mit Hilfe seiner Gattin Erika, ohne deren dezentes Wirken im Hintergrund das Unterfangen „Graffiti around the World“ in dieser Form nicht zu machen gewesen wäre.

Wanko blickt hinter die Fassaden

Auf die Besucher stürmte eine Vielzahl neuer Eindrücke ein. Vor allem gelang es Wanko, wie Landtagspräsident Harald Sonderegger treffend vermerkte, „nicht nur festzuhalten, was auf den Fassaden dieser Welt zu entdecken ist, sondern wesentlicher, was hinter den Fassaden steckt“. Was früher für puren Vandalismus gehalten wurde, das ist längst international anerkannt und erzielt heute auf Kunstauktionen beträchtliche Summen. Seien es reißerische Auflehnungen gegen das Establishment, politische Statements und die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen, mit sozialen Problemen. Oder sei es nur Ausdruck junger Lebensfreude und der Wille, aus grauen Mauern bunte Wände zu machen. Graffitis sind eine Kunstform, die es verstand, sich durchzusetzen.

Gäste zeigten sich begeistert

Unter den vielen Gästen im Casino-Restaurant „Falstaff“ zeigten sich von der Show unter anderem Landtagspräsident i.R. Altbürgermeister Siegi Gasser mit Gattin Conny, Festspielvizepräsident Willi Muzyczyn mit Gattin Silvia, Johann und Burgi Pirker mit Tochter Dominique, Erika und Willi Schmid (Fotoclub Contact), sowie Luggi Knobel (Fotoclub ESV), begeistert. Heftig akklamierten die Show auch Direktor Gustav Kärner und Marketingleiterin Manuela Haller vom Seehotel Lochau, Ärztin Sylvia Stückenberg, der rockende Apotheker Klaus Michler alisa „k. m. special“, Alfred und Heidi Stelzhammer, Wanko-Intimus Peter A. Marte mit Gattin Ulli, Eugen und Gudrun Schedler, Theatermeister Fred Fel, Film- und Videoprofi Hannes Einsiedler, Beate Neururer, Stadtpolitikerin Roswitha Steger, „the voice“ Kurt Sternik, Heinz Stiastny, Kurt Giselbrecht und natürlich nicht zuletzt Casino-Direktor Bernhard Moosbrugger, der sich über den Auflauf in seinem Haus besonders freute.

 

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