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Walter Grahammer: Weltoffenheit in der Wüste und in Brüssel

Wien - Er stammt aus Vorarlberg und wird ab kommendem Jahr Österreich diplomatisch bei der EU vertreten. Der 57-jährige Walter Grahammer, derzeit im Außenministerium als Sektionschef für Integrations- und wirtschaftspolitische Angelegenheiten und EU-Koordination zuständig, ist auf dem Brüsseler Parkett ein alter Hase.
Als stellvertretender Missionschef in Brüssel verhandelte er während des österreichischen EU-Ratsvorsitzes unter anderem die Dienstleistungsrichtlinie und die Roaming-Verordnung.

Grahammer ist seit 25 Jahren Berufsdiplomat. Davor unterrichtete er einige Jahre lang an der Tourismusschule (HLF) in Bad Ischl Französisch und Italienisch. Der an der Universität in Salzburg im Rahmen von Aufenthalten in Frankreich und Italien ausgebildete Romanist hat die für einen diplomatischen Spitzenposten notwendige Weltoffenheit auch in Form seines erklärten Hobbys Wüstenreisen zum Programm gemacht.

Seine bisherige Diplomatenkarriere führte ihn nach Algerien, Prag, Luxemburg und schließlich von 2004-2009 bereits einmal, als Stellvertreter seines baldigen Vorgängers Dietmar Schweisgut, ins Zentrum der Europäischen Union. Von 2003-2004 war der als ÖVP-nahe geltende Diplomat in Wien stellvertretender Kabinettchef von Benita Ferrero-Wallner, der damaligen Außenministerin und späteren EU-Kommissarin.

Grahammer sieht seine neue Chefaufgabe in Brüssel als “große Herausforderung und Ehre”, wie er am Dienstag gegenüber der APA sagte. Auch privat freut sich der Spitzendiplomat darauf, in die belgische Hauptstadt zurückzukehren. Er schätzt an ihr das nicht nur das internationale und weltoffene Klima, sondern auch “den Umstand, dass es nicht so eine Riesenstadt” ist und eine, “die man am Wochenende auch für kurzfristige Ausflüge in die Umgebung nützen kann”.

Walter Grahammer wurde am 19. August 1953 in Vorarlberg geboren. Er ist verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn sowie eine erwachsene Tochter. Er spielt leidenschaftlich gerne Gitarre und singt dazu.

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