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Walser lieben den Schnee

Egal ob Action oder doch lieber die entschleunigte Variante – im Kleinwalsertal kann man sich ausprobieren und herausfinden, was guttut.
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Verteilt auf drei schneesichere Höhenlagen zwischen 1.100 Metern im Tal und den höchsten Gipfeln wie dem Großen Widderstein mit seinen 2.533 Metern bietet das Kleinwalsertal eine Landschaft, in der man seinen ganz persönlichen Rhythmus zum Auftanken findet. Orte in unberührten Schneelandschaften, an denen man zur Ruhe kommt. Genauso aber auch Möglichkeiten zum Beschleunigen: 130 Pistenkilometer, 50 km Langlaufloipen und über 50 km präparierte Winterwanderwege. Schlichtweg alles, was das Herz begehrt zum Powdern, Auspowern und Ausruhen.

Auf und abseits der Pisten

Wer beim Skifahren seinen „Flow“ findet, dem stehen mit dem Ifen, der im Jahr 2017 komplett modernisiert wurde, dem grenzüberschreitenden Skigebiet zwischen der Kanzelwand in Riezlern und dem Fellhorn in Oberstdorf auf der deutschen Seite und dem anspruchsvollen Walmendingerhorn sowie einem weitläufigen Talskigebiet zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Wer einen Gang zurückschalten und abseits der Pisten die Natur erkunden möchte, der macht sich am besten zu Fuß, mit Langlaufski oder mit Schneeschuhen auf den Weg.

Loipen mit Panorama

Eines der stilleren und besonders sonnigen Örtchen ist die Schwende in Riezlern. Eine klassische Loipe und auch ein Wanderweg führen von der Außerschwende über den Straußberg zum Hörnlepass, im Walser Dialekt auch „Hörele“ genannt. Unter einer dicken Schneedecke schlummert eines der seltenen Gebirgshochmoore. Am Alpengasthof Hörnlepass auf 1.159 Metern wird man mit einer wohltuenden Weite und einem eindrucksvollen Panoramablick auf das ganze Tal belohnt. Der  Kräutergarten von Christine Keck, Wirtin vom Alpengasthof Hörnlepass und leidenschaftliche Kräuterfrau, ruht jetzt unter dem Schnee. Doch rechtzeitig geerntet und getrocknet, bereichern die heilsamen Wildkräuter auch im Winter die Küche des Gasthofs. Seniorchef Rüdiger, ein Walser Original, und sein Sohn Gregor ergänzen sich dort perfekt. Sie verstehen es, Tradition und Kreativität in einer modernen regionalen Küche zu verbinden.

Im Schnee unterwegs

Noch etwas stiller ist es im Wäldele, einem Ortsteil von Hirschegg. Vielleicht auch weil die Loipe dort es in sich hat, insgesamt sind 220 Höhenmeter bergauf zu bewältigen. Sind die meisten Höhenmeter geschafft, erreicht man ein kleines sonniges Hochplateau. Direkt neben der Loipe steht der neu gebaute „Gschtrüüblhof“, ein stattliches Holzblockhaus. Eine junge Familie verwirklicht hier ihren Lebenstraum, einen Erlebnishof mit nachhaltiger Landwirtschaft und Gastronomie im Einklang mit der Natur. In der gemütlichen Hofstube kann man sich aufwärmen und es sich mit einer süßen oder herzhaften Stärkung gut gehen lassen. Auch Winterwanderer machen hier gerne eine kleine Rast. Nicht nur den eigenen Rhythmus, sondern auch die eigene Spur findet man beim Schneeschuhwandern. Mit einer großen Auswahl an geführten Touren in unterschiedlicher Länge kommt im Kleinwalsertal jeder in den Genuss des Schneeschuhwanderns.

Naturwunder aus Eis

Die Breitachklamm ist eines der bekanntesten Naturdenkmäler der Region. Auch im Winter, denn jetzt formieren sich mächtige Eiszapfen, die Wasserfälle erstarren zu funkelnden Eisdecken und wenn die Sonnenstrahlen einfallen, glitzert eine märchenhafte Kristallwelt aus Eis und Schnee. Ein gut zwei Kilometer langer Weg führt durch die tiefste und imposanteste Felsenschlucht Mitteleuropas. Achtung: Die Breitachklamm ist derzeit geschlossen. Geplante Wiederöffnung ist am 22. Dezember 2018.

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