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Waldwirtschaftsplan für Dornbirner Stadt-Wald

©Stadt Dornbirn

Stadt Dornbirn ist einer der größten Waldbesitzer im Land

Dornbirn. Die Stadt Dornbirn ist – neben den großen Agrargemeinschaften im Süden Vorarlbergs – einer der größten Waldbesitzer Vorarlbergs.

Mit dem Ankauf der Waldungen der Bundesforste verfügt die Stadt über einen Waldbesitz von rund 1500 ha – das sind fast 15 Millionen m2 Fläche. Dornbirn ist damit auch einer der bedeutendsten Holzlieferanten und damit beispielsweise rechnerisch in der Lage, den Bedarf an Brennholz für die eigenen Hackschnitzelheizungen und das große Holzheizwerk an der Gütlestraße selbst abzudecken. Mit dem neuen Waldwirtschaftsplan wurde in den vergangenen 2 Jahren der tatsächliche Bestand erhoben. Gleichzeitig konnte so festgestellt werden, welche Holzmengen jährlich entnommen werden können, um eine nachhaltige Bewirtschaftung sicherzustellen.

382.076 Vorratsfestmeter Holz befinden sich auf den Waldgrundstücken der Stadt Dornbirn. Das ist ein enormes Vermögen, das sich laufend vermehrt. Bei einem geschätzten Durchschnittspreis pro Festmeter von € 75,– entspricht dies fast € 29 Millionen. Von der Stadt Dornbirn können – dies zeigt der Wandwirtschaftsplan – bei einer nachhaltigen Bewirtschaftung jährlich rund 7000 Festmeter genutzt werden. Nachhaltig bedeutet hier, dass die geschlägerte Holzmenge jährlich wieder nachwächst und so nur der jährliche Ertrag geerntet wird. Tatsächlich genutzt wurden in den letzten Jahren im Schnitt ca. 4.500 Festmeter. Der neue Wirtschaftsplan eröffnet der Stadt Dornbirn damit erweiterte Möglichkeiten.

Insgesamt befinden sich rund 4800 ha Waldflächen auf dem Dornbirner Gemeindegebiet. Das entspricht rund 40% der Gesamtfläche Dornbirns. Rund 1500 ha der Waldflächen befinden sich im Besitz der Stadt Dornbirn. Mit rund 61% ist die Fichte die dominierende Baumart. Gefolgt von rund jeweils 14% Tanne und Buche sowie 9% andere Laubhölzer.

Neben der wirtschaftlichen Nutzung der Dornbirner Wälder wirkt sich auch deren Schutz- und Erholungsfunktion auf die Pflege aus. Besonders bei Schutzwäldern ist eine regelmäßige Verjüngung erforderlich. So wurde beispielsweise im Bereich des Haselstauder Bergs ein Flächenwirtschaftliches Projekt ausgearbeitet und in den vergangenen Jahren schrittweise umgesetzt. Hier befanden sich zahlreiche alte und schwere Bäume, die geschlägert werden mussten, um den Hang zu entlasten und gleichzeitig eine Verjüngung des Schutzwaldes zu ermöglichen.

Untersucht wurden im Rahmen des Waldwirtschaftsplans auch die Probleme für eine standortsangepasste Naturverjüngung, die in erster Linie beim Wildverbiss liegen. Bei der Aufforstung des Staufens vor einigen Jahren – durch einen großflächigen Wildwurf und den darauf folgenden schweren Borkenkäferbefall waren hier Maßnahmen notwendig – wurde dieses Gebiet damals auch als “Wildfreifhaltungsfläche” ausgewiesen, um die Schutzfunktion durch eine möglichst rasche Verjüngung des Baumbestandes rasch wieder aufbauen zu können. In der Waldwirtschaftsplanung wird auch für andere Waldgebiete eine offensive Bejagung gefordert.

Quelle: Presseaussendung Stadt Dornbirn

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