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Wahlkampfstil vertreibt Wähler

Der Landessprecher der Vorarlberger Grünen, Johannes Rauch, sieht im aktuellen Wahlkampfstil die "größte Wählervertreibungsaktion der 2. Republik".

Die Quittung dafür werde die Wahlbeteiligung am 1. Oktober sein. „Ich rechne mit einem Rückgang von zehn Prozent im Vergleich mit der letzten Nationalratswahl“, stellte Rauch am Freitag in einer Pressekonferenz fest.

„Den Bürgern geht der Schmutzkübelwahlkampf massiv auf die Nerven“, sagte Rauch. Noch nie sei ein Wahlkampf in Österreich auf diese demokratieschädliche Art geführt worden. Für die Grünen nahm der Landessprecher in Anspruch, sich weitestgehend an Inhalte gehalten zu haben. Das werde man auch in Zukunft so handhaben, betonte Rauch.

Im Hinblick auf die Regierungsbildung machte Rauch Indizien aus, „dass eine große Koalition nicht unwahrscheinlich ist“. Dass von den jeweiligen Parteien die Regierungskonstellation Rot-Grün bzw. Schwarz-Grün als „ausgemachte Sache“ hingestellt werde, zeuge vor allem von der Angst bei Volkspartei und Sozialdemokraten, selbst nicht in der kommenden Regierung vertreten zu sein. Persönlich erwartete Rauch ein knappes Rennen zwischen Grünen und FPÖ um den dritten Platz. „Es ist ganz und gar nicht egal, ob das wir oder die Blau-Orangen sind. Es ist eine Frage des künftigen politischen Klimas“, so Rauch.

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