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Wachstum stabil, aber langsamer

Rund 40 Prozent der Wertschöpfung in Vorarlberg kommen aus der Industrie.
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Die Industrie ist der für den Wohlstand entscheidende Arbeitgeber im Land. Heute entfällt knapp die Hälfte der gesamten Industrieproduktion auf die Maschinen- und Metallverarbeitung. Der Anteil Vorarlbergs an der gesamtösterreichischen Industrieproduktion ist in Relation zur Bevölkerung (4,4%) betrachtet – in beinahe allen Branchen (die Werte liegenzwischen 2 und 20 Prozent) –überdurchschnittlich. Vorarlbergs Industrie ist mit vielen international erfolgreichen Unternehmen und den Mitarbeitern hervorragend aufgestellt. Industrie 4.0 bietet für den Wirtschaftsstandortzahlreiche Chancen, die sich in Produktinnovationen, neuen Geschäftsmodellen, verbesserter Wettbewerbsfähigkeit und vielem mehr niederschlagen. Zukünftig wird es immer wichtiger werden, unternehmensübergreifend in Teams zusammenzuarbeiten, gemeinsam mit anderen Unternehmen neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, überbetriebliche Forschung zu betreiben und dafür personelle und finanzielle Mittel bereitzustellen, um am Markt zu reüssieren. Vor allem der Export stützt das Industrie-Wachstum, das sich jedoch 2019 verlangsamen wird, ist sich Industrie-Spartenobmann Georg Complojsicher. Während die aktuelle Geschäftslage, Auftragsbestand und Auslandsaufträge ähnlich wie im guten 2. Quartalbeurteilt werden, rechnen die befragten Unternehmen mit sinkenden Erträgen in sechs Monaten. Es rechnen 30Prozent mit einem Rückgang. Die Anzahl der Mitarbeiter in der Industrie wird zwar noch ansteigen, allerdings weniger stark als zuletzt angenommen.

Steuerpolitik der Zukunft

Die Sicherung der internationalen Konkurrenzfähigkeit der Unternehmensbesteuerung, die Verbesserung der Wirksamkeit steuerlicher Investitionsförderungen und die Beseitigung der „Kalten Progression“ müssen die wesentlichen Eckpunkte einer zukunftsgerichteten Steuerpolitikbilden. „Eine zu hohe Abgabenquote engt die unternehmerischen Handlungsspielräume extrem ein. Daher gilt, dass die Steuerquote ins gesamt abgesenkt werden muss“, sagt Comploj. Allerdings könne die Steuerquote dauerhaft nur gesenkt werden, wenn gleichzeitig auch die Staatsausgaben reduziert werden. Dies mache eine gründliche Durchforstung der Staatsausgaben und auch der Staatsaufgaben sowie der staatlichen Verwaltung zu einer Top-Priorität für die Bundesregierung. „Auf Landesebene müssen wir allesdaransetzen, dass wir uns im internationalen Standortwettbewerb noch gezielter und moderner positionieren.“

Fachkräfteproblematik

Begrüßt wird vonseiten der Vorarlberger Industrie die Erweiterung der Mangelberufsliste auf regionaler Ebene. „Dadurch sollte unser Bedarf an hoch qualifiziertem Personalbesser abgedeckt werden können.“ Die Industrie bringt zudem eine weitere Überlegung ins Spiel. So sollten befristete Arbeitsaufnahmen und eine nachträgliche Antragstellung für eine Rot-Weiß-Rot-Card möglich sein, wenn bereitseine Arbeitsbewilligung in einem für Österreich definierten Mangelberuf besteht. „Eine solche vorgeschlagene befristete Arbeitserlaubnis soll damit einen Zugang innerhalb Europas erleichtern und einen akuten Arbeitsbedarf decken “, so Spartenobmann Comploj.

Das Wachst um wird sich 2019 stabilisieren, aber verlangsamen.“ DI Georg Comploj Spartenobmann Industrie

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