Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Wachsende Unsicherheit in Vorarlberg

Schwarzach (VN) -  Knapp jeder Fünfte in fühlt sich in Vorarlberg wenig oder gar nicht sicher. Dies ergab eine Umfrage der VN.
Grafik: Vorarlberger Polizei
Die Sicherheit in Vorarlberg

Wie sicher fühlen sich die Vorarlberger in ihrem eigenen Bundesland? Dieser Frage ist das Meinungsforschungsinstitut Berndt in einer repräsentativen Umfrage für die VN nachgegangen. Das Ergebnis: Nur 54 Prozent der 500 Befragten fühlen sich hierzulande sehr sicher bzw. sicher. Im Vorjahr waren es noch 56 Prozent, vor elf Jahren gar 78 Prozent. Wie die Umfrage zeigt, nimmt das subjektive Sicherheitsgefühl mit zunehmendem Alter stetig ab.

Während sich bei den bis 29-Jährigen noch 66 Prozent sicher fühlen, sind es bei den ab 60-Jährigen nur noch 40 Prozent. Auch Frauen und Besserverdiener sind skeptischer.

Der Sicherheit nicht zuträglich

„Die Einschätzung der Inneren Sicherheit fällt kritischer aus als in den Jahren vor 2008“, fasst Edwin Berndt zusammen. Als Grund dafür nennt der Meinungsforscher die „größere Sensibilisierung im Sicherheitsbereich“ als Folge der Vielzahl und der Zunahme von Delikten sowie der geringen Aufklärungsquote. Zudem hätten Berichte über die Auflassung von Polizeiposten oder den Abbau von Exekutivbeamten für Verunsicherung gesorgt. „Auch die existenten Justizskandale sind den Gefühlen nach Sicherheit und Geborgenheit nicht zuträglich“, erläutert Berndt.

Auch die Arbeit der Vorarlberger Polizei beurteilt die Bevölkerung mit kritischen Augen. Nur noch 54 Prozent zeigen sich sehr zufrieden bzw. zufrieden. Im Vorjahr gaben noch 58 Prozent den Ordnungshütern gute Noten, im Jahr 2008 67 Prozent. „Die Polizei hat natürlich auch unliebsame Arbeiten zu erledigen. Klassische Beispiele sind Geschwindigkeitskontrollen oder Alkotests. Angesichts dieser Situation sind die Werte nicht ungünstig“, sagt der Meinungsforscher. Dass gerade Jugendliche kritischer sind (Zufriedenheit bei den bis 29-Jährigen liegt bei 44 Prozent), sei normal und decke sich mit den allgemeinen Verhaltensmustern.

Im Zuge von Imageverbesserungen könnte die Polizei laut Berndt immer mehr dem Motto „Dein Freund und Helfer“ gerecht werden. (VN-ger)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Wachsende Unsicherheit in Vorarlberg
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen