VVV-Vision: Intelligente Mobilität in Vorarlberg

VVV-Geschäftsführer Christian Hillbrand (r.) im talk mit VOL.AT-Chefredakteur Marc Springer
VVV-Geschäftsführer Christian Hillbrand (r.) im talk mit VOL.AT-Chefredakteur Marc Springer ©VOL.AT/Rebekka Madlener
Christian Hillbrand, Geschäftsführer des Vorarlberger Verkehrsverbunds, spricht im VOL.AT TV-Talk wie sich die Mobilität verändert und was für eine Rolle die Digitalisierung dabei spielt.

Die Fahrgastzahlen in Vorarlberg haben sich in den vergangenen Jahren erfreulich positiv nach oben entwickelt. Allein im Jahr 2019 wurden in Vorarlberg 75.529 Jahreskarten verkauft. Das sind um 50 Prozent mehr als noch zur Einführung der maximo Jahreskarte (2013). Die Corona-Krise hat die Nutzung von Apps des Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) – wie FAIRTIQ und cleVVVer mobil - deutlich angeschoben.

Der Talk als Podcast

Video: Unterschied zwischen der App FAIRTIQ und cleVVVer mobil

Rekordwert bei FAIRTIQ

Mit der FAIRTIQ-App können Fahrgäste ohne ein Ticket lösen zu müssen in einem öffentlichen Verkehrsmittel des zusteigen und anschließend bequem und kostenlos bezahlen.

Video: FAIRTIQ-App - so funktioniert sie und so wird sie angenommen

Video: Wie gehen Sie mit dem Thema Datenschutz um?

„Der Tag mit den meisten Neuregistrierungen war der 13. März also als die Coronakrise losgegangen ist“, sagt VVV-Geschäftsführer Christian Hillbrand im VOL.AT TV-Interview. Bereits Ende Mai lag der Wert der zurücklegten Fahrten mit Fairtiq deutlich über dem Vorkrisenniveau. In Zahlen ausgedrückt: In der ersten Juliwoche wurde 4.800 Fahrten mit Bus und Bahn über FAIRTIQ abgerechnet – ein Rekordwert.

Video: Umweltbewusstsein der Vorarlberger

Neueste App-Technologie

Neben FAIRTIQ bietet der Verkehrsverbund Vorarlberg mit cleVVVer mobil noch eine zweite erfolgreiche und nützliche App in den Stores von Apple und Google zum Gratis-Download an.

Video: So werden die FAIRTIQ-App & Co weiterentwickelt

cleVVVer mobil ist eine Fahrplan-App mit der man sich praktisch in Echtzeit alle Verbindungen mit Bus, Bahn Fahrrad und zu Fuß direkt auf dem Handy anzeigen lassen! „Die App funktioniert übrigens in ganz Österreich“, informiert Christian Hillbrand. Dass dieser Fahrplan nicht in die FAIRTIQ-App integriert ist, hat einen einfachen Grund. „Das ist der Geschwindigkeit geschuldet, weil die Entwicklungen rasend schnell gehen. Aus diesem Grund bieten wir lieber die neueste Technologie mit zwei Apps an und hinken dem Ganzen nicht hinterher.“

Umweltbewußte Mobilität

Mit dem Konzept „Mobility as a Service“ plant der Verkehrsverbund Vorarlberg eine umweltbewusste Zukunft im Bereich der Mobilität und nimmt hier eine Vorreiterrolle an.

Video: So verändert sich die Mobilität

Darunter versteht man im Detail ein umfassendes, über eine einheitliche, digitale Schnittstelle zugängliches Mobilitätsangebot. „Wir wollen hier mit dem Auto konkurrieren“, konstatiert Hillbrand.

Video: "Mobility as a Service"

Verkehrsmodi verknüpfen

„Wegeketten sind immer von einer Haustür zur anderen und nur selten von einer Haltestelle zur nächsten. Das große Thema ist die ,letzte Meile‘. Wir versuchen hier verschieden Verkehrsmodi so miteinander zu verknüpfen, dass wir Wegeketten von Haustür zur Haustür anbieten können.“

Video: Sharing-Angebote, Fahrradboxen & Co

Eine zentrale Rolle spielt hier das Fahrrad. “. VVV-Kunden, die mit dem Rad zur Bahnstelle fahren, soll die Möglichkeit geboten werden, dass sie dort ihr Bike zum Beispiel in einer Radbox abstellen können. „An einer anderen Stellen wollen wir dann die Möglichkeit bieten, dass man sich entweder mit einem Leihrad oder über Carsharing weiterbewegen kann.“

VMOBIL Card wird "Schlüssel"

Dieser Service wird in die Vmobil Card integriert und kann über ein Self-Service-Portal genutzt werden. So wird die Anmeldung zu unterschiedlichen Mobilitätsangeboten komfortabel über eine einzige Plattform möglich und die Vmobil Card wird zum „Schlüssel“.

Video: Die nächsten Herausforderungen

So funktioniert die Fairtiq-App

(VOL.AT)

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