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Vorarlberger Verkehrsverbund erhöht Ticketpreise

Die VVV-Partner mit Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und VVV-Geschäftsführer Christian Hillbrand bei der Präsentation des neuen Fahrplans.
Die VVV-Partner mit Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und VVV-Geschäftsführer Christian Hillbrand bei der Präsentation des neuen Fahrplans. ©VVV
Feldkirch - Der Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) erhöht die Ticketpreise im nächsten Jahr um bis zu 18 Euro, das Bahn-Angebot wird ausgebaut, im Busverkehr gibt es Einschnitte.
Der neue Fahrplan

Das teilte VVV-Geschäftsführer Christian Hillbrand am Dienstag der Öffentlichkeit mit. “Vorarlberg hat eines der besten öffentlichen Verkehrssysteme weitum. Gemeinsames Ziel ist es, diese Qualität zu halten und gezielt weiterzuentwickeln”, erklärte der zuständige Landesrat Karlheinz Rüdisser (V).Bregenz. Die hohen Treibstoffpreise und die sinkende Bundesförderung forderten ihren Tribut, begründete Hillbrand die Tariferhöhungen und die “punktuelle Neugestaltung des Angebots bei gleicher Qualität”. So wird etwa die Jahreskarte “maximo” künftig 592 statt 584 Euro kosten, für ein Tagesticket für das ganze Land bezahlen die Fahrgäste ab Jänner 12,80 Euro anstatt wie bisher 12,20 Euro.

Neue Aufgaben-Aufteilung

Der neue Busfahrplan – gültig ab 9. Dezember – sei das “Optimum zwischen Kundenwünschen und Nachfrage, finanzieller Leistbarkeit und technischen Möglichkeiten”, sagte Hillbrand. Die gelben Busse vom Landbus Unterland und die blauen Stadtbusse Bregenz werden sich laut Hillbrand die Aufgaben neu aufteilen. Der Landbus Oberes Rheintal könne erstmals seit seiner Gründung vor 20 Jahren das Fahrplanangebot nicht ausbauen, die “Express-Linie” 69 zwischen Rankweil und Götzis falle weg, bedauerte der Geschäftsführer. Die Einschnitte seien “keine tiefgehenden, da es nur schlecht ausgelastete Linien betrifft”, so Hillbrand.

Ausbau auf der Schiene

Auf der Schiene wird das Angebot hingegen ausgebaut. Im neuen Fahrplan seien die Züge jetzt auch am Wochenende vermehrt im Halbstundentakt unterwegs, außerdem gebe es neue Spätverbindungen, sagte Rüdisser. Auch die Strecke Bregenz – Lustenau – St. Margrethen werde weiter verdichtet. Auf der Fernstrecke nach Wien verkürze sich die Reisezeit mit dem Railjet der ÖBB um bis zu 23 Minuten.

Hinsichtlich der Aktivitäten im nächsten Jahr wies Rüdisser unter anderem auf die hohen Investitionen in verschiedene Bahnhöfe und -strecken hin. Die “maximo”-Jahreskarte wird ab Tarifwechsel 2013/14 nur noch 365 Euro – umgerechnet ein Euro pro Tag – kosten.

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