ÖVP will Meinung der Ländle-Bevölkerung erkunden

Die ÖVP Vorarlberg startet eine breit angelegte Befragungsaktion. Wie LH Sausgruber (V) als Parteichef erklärte, gehe es darum, die Vorstellungen und Bedürfnisse aller interessierten Vorarlberger zu erheben, auszuwerten und in das Zukunftsprogramm der ÖVP einfließen zu lassen. ÖVP Aussendung

„Wir öffnen bewusst die Diskussion und sind willens, vernünftige Überlegungen umzusetzen“, sagte Sausgruber.

Die Befragung wird auf mehreren Ebenen stattfinden. Neben einem Fragebogen für die Parteimitglieder wird es auch eine landesweite Telefonumfrage, eine Straßen-Befragungs-Aktion sowie eine Internetseite (www.lebensraum-vorarlberg.at) geben, auf der interessierte Vorarlberger Bürger ihre Meinung kundtun können. Sausgruber betonte, dass man zum jetzigen Zeitpunkt – knapp nach der Hälfte der Legislaturperiode – nicht nur zurückschauen, sondern vor allem sehen müsse, welche Herausforderungen sich in der Zukunft stellen. Die Befragungsaktion könne wertvolle Impulse zur Beantwortung der Zukunfts-Fragen liefern.

Das Bestreben der ÖVP im Ländle sei es auch in Zukunft, Vollbeschäftigung und wirtschaftliche Dynamik mit einem sozialen Miteinander unter einen Hut zu bringen, betonte der Landeshauptmann. Zu den einzelnen Schwerpunkten in der Programmatik der Vorarlberger Volkspartei nahmen die Stellvertretenden Landesparteiobleute Stellung. So sah etwa Wirtschafts-Landesrat Manfred Rein (V) Handlungsbedarf beim Thema Betriebsgebiete. Es gelte, unbebaute Flächen für die Wirtschaft zu sichern, unterstrich Rein.

Im Bereich Tourismus kündigte Rein eine Änderung beim Landesverband Vorarlberg Tourismus an. Es würden neue Strukturen geschaffen und der Landesverband in eine GmbH umgewandelt, sagte Rein. Als GmbH könne man schneller und effizienter arbeiten, zeigte sich Rein überzeugt.

Während Umwelt-Landesrat Erich Schwärzler die Energiezukunft ansprach und forderte, dass Vorarlberg in diesem Bereich Vorbildregion bleiben müsse, versprach Sozial-Landesrätin Greti Schmid den weiteren Ausbau der Kinder- und Altenbetreuung. „Unsere Devise muss lauten: Hinschauen, hinhören, helfen“, so Schmid. Klubobmann Rainer Gögele sprach sich im Schulbereich für eine „offene Diskussion“ zum System aus. „Ich halte das jetzige System mit Gymnasium und Hauptschule für gut, aber es gibt Druckstellen“, bekannte Gögele.

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