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ÖVP-Gögele: "Eltern definieren Bedarf"

Schwarzach - ÖVP-Klubobmann Rainer Gögele nimmt Stellung zu den in seinen Augen "unsachlichen" und "zum Teil unrichtigen" Aussagen von Karin Fritz betreffend Sonderpädagogik in Vorarlberg.

„Die sonderpädagogische Förderung in Vorarlberg hat seit Jahren einen hohen Qualitätsstandard und ermöglicht individuelle und kindgerechte Lösungen. Das sollte auch Frau Fritz zur Kenntnis nehmen. Nicht die Quote eines anderen Bundeslandes sondern der Bedarf der Betroffenen ist unser Maßstab,“ so der ÖVP-Klubobmann.

Integration hat laut Gögele in Regelschulen genauso Platz wie in Sonderpädagogischen Zentren. „Jede Situation ist unterschiedlich und individuell; in Vorarlberg wird versucht, diesem Umstand bestmöglich Rechnung zu tragen und das praktizierte System sinnvoll weiterzuentwickeln,“ betont Gögele.

KO Gögele: Regionale Gegebenheiten berücksichtigen

In Vorarlberg werden bei der Bildung von Integrationsklassen regionale Gegebenheiten berücksichtigt und dadurch spezielle Lösungen an den einzelnen Schulstandorten gewährleistet. KO Gögele: „Nach Rücksprache mit der Schulleitung vergibt die Schulaufsicht nach sonderpädagogischen Kriterien und speziellen Rahmenbedingungen Zusatzstunden und gewährleistet damit bestmögliche, bedarfsorientierte Betreuung.“

Entschieden zurück weist Gögele auch die pauschale Kritik von LAbg. Fritz, dass Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Vorarlberg in die Sonderschule abgeschoben bzw. dass Kinder, welche die Sonderschule besuchen, dadurch diskriminiert werden. „Diese Diktion ist unerhört und einer Pädagogin und Abgeordneten unwürdig und hat mit konstruktiver Kritik überhaupt nichts zu tun! Jemand der von Abschiebung und Diskriminierung spricht, sollte das Wort Polemik nicht in den Mund nehmen,“ so Gögele abschließend.

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