Voves hält an Gusenbauer-Kritik fest

Der steirische Landeshauptmann Voves kritisiert in einem Interview, dass die Themen Eurofighter, Studiengebühren und Ressortverteilung zur Chefsache gemacht worden seien.

Voves sagte im Interview mit der Tageszeitung „Der Standard“, dass die Themen Eurofighter, Studiengebühren und Ressortverteilung zur Chefsache gemacht worden seien: „Gusenbauer hat sich nicht mehr die Zeit genommen, das mit uns zu diskutieren.“ Zudem sei die Entscheidung für Staatssekretärin Silhavy nur gefallen, „weil sein Wunschkandidat abgesagt hat“.

„Ich stehe voll hinter allem, was ich gesagt habe und zu 98 Prozent hinter den 167 Seiten des Regierungsprogramms. Aber die drei wichtigsten Themen sind am Ende ausschließlich zur Chefsache gemacht worden. Die Ergebnisse wurden uns mitgeteilt“, so Voves im Interview.

Zur Auswahl Silhavys als Staatssekretärin meinte der steirische SP -Vorsitzende im Standard: „Gusenbauer wollte nicht die Steiermark bedienen, die wesentlich zum Wahlsieg beigetragen hat, sondern er hat jemanden für die Gewerkschaft gebraucht. Ich hatte ihm fünf Namen genannt. Die letztsekündliche Entscheidung für Silhavy fiel, weil sein Wunschkandidat für diesen Posten abgesagt hat.“

Er sei nicht „kindisch“, so der Landeshauptmann, „aber über die Wertschätzung, die uns da entgegen gebracht wurde, werden wir im nächsten Präsidium nachdenken“. Als positives Beispiel merkte Voves an, dass ein sozial gerechteres System versprochen wurde „und dieser Weg wird auch beschritten werden“.

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