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Vorwurf der Islam-Verunglimpfung

Im Rahmen einer Konferenz zum Streit über Karikaturen des Propheten Mohammed haben Islamgelehrte dem Westen vorgeworfen, den Islam als Terrorreligion zu diffamieren.

Die Konferenz findet seit Samstag in der iranischen Stadt Isfahan statt, wie die deutsche Nachrichtenagentur dpa meldete.

„Der Westen will den Islam mit Terrorismus in Verbindung bringen. Dies ist auch der Hintergrund hinter den antiislamischen Karikaturen“, wird Musharraf Hussein Shachjahan, Religionsminister aus Bangladesch, zitiert.

Dieser „Verschwörung“ müsse die islamische Geistlichkeit entgegentreten, hatte zuvor der Konferenzvorsitzende Mahmud Mohammedi -Araki gefordert. Er warf den USA und Israel vor, den Streit mit Absicht angezettelt zu haben, um Zwietracht zwischen Muslimen und Christen zu säen. „Dänemark ist mit Absicht gewählt worden, weil es ein Kreuz in der Fahne hat“, meinte er zur Eröffnung.

An dem Treffen, das am Sonntag zu Ende gehen soll, nahmen unter dem Motto „Konstruktiver religiöser Dialog – Rahmen für eine Weltordnung“ mehr als 200 Religionsgelehrte aus fast 40 Ländern teil, hieß es in iranischen Medien. Ein Hauptziel der Tagung war es, den Text für eine Konvention zu erarbeiten, in der der Respekt vor den Religionen verlangt und die Veröffentlichung der Karikaturen mit dem Propheten Mohammed verurteilt wird.

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