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Vortragsreihe zur Bregenzer Geschichte

Begrüßung durch Kulturstadträtin Judith Reichart und Stadtarchivar Thomas Klagian
Begrüßung durch Kulturstadträtin Judith Reichart und Stadtarchivar Thomas Klagian ©kuehmaier
Vortrag im Deuringschlössle

Bregenz. Zum letzten Vortrag vor der Sommerpause lud Stadtarchivar Mag. Thomas Klagian zum Vortrag “Bregenz im Biedermeier”.

Höhere Schulbildung besaßen im Vorarlberg der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nur wenige. Privatunterricht konnten sich nur die Vermögenden leisten. Der Industrielle Melchior Jenny ließ seinen Sohn Samuel von dem aus Wernigerode gebürtigen Schriftsteller und Pädagogen August Wilhelm Grube unterrichten. Vorarlbergs einziges Gymnasium war in Feldkirch.
Die Schülerlisten des Feldkircher Gymnasiums aus den Jahren 1818/19 und 1829/30 haben sich erhalten. Die Väter der einheimischen Schüler betrieben zu 40 % ein Gewerbe, zu rund einem Drittel gehörten sie dem Bauernstand an, welcher den größten Teil der Bevölkerung ausmachte. Die Vorarlberger Schüler kamen aus 70 Orten: 86 von ihnen (24,5 %) aus Feldkirch, 38 (10,8 %) aus Bregenz, 25 (7,1 %) aus Dornbirn, 13 (3,7 %) aus Rankweil, je 10 (2,8 %) aus Hohenems und Schwarzach sowie 7 (2 %) aus Bludenz. Immerhin jeder 10. Gymnasiast kam demnach aus Bregenz, gut jeder dritte aus einer Stadt.
Das Gymnasium zu besuchen, war unentgeltlich; dennoch wären wohl viele Eltern ohne Stipendien und Kosttage nicht in der Lage gewesen, ihren Söhnen – nur den Söhnen wohlgemerkt – eine höhere Schulbildung zu ermöglichen. In den Jahren 1846 bis 1848 entfiel fast die Hälfte der Stipendien in Vorarlberg auf die Städte: Bregenz: 13, Feldkirch: 10 und Bludenz: vier. Insgesamt blieb der Besuch des Gymnasiums wenigen Auserwählten vorbehalten.

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