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Vortrag: "Kriegerdenkmäler und österreichisches Gedächtnis"

Univ. Doz. Dr. Heidemarie Uhl
Univ. Doz. Dr. Heidemarie Uhl ©Dornbirn online

Dornbirn. Im Zuge der Restaurierung des Kriegergedächtnisbildes an der Fassade der Stadtpfarrkirche St. Martin lädt das Stadtmuseum Dornbirn zu einem Vortrag ein.

Mittwoch, 12. Mai 2010, 20.00 Uhr, Stadtmuseum Dornbirn, Marktplatz 11
Univ. Doz. Dr. Heidemarie Uhl

Kriegerdenkmäler und österreichisches Gedächtnis
Über die Schwierigkeiten des Erinnerns

Kriegerdenkmäler sind ambivalente Zeichen der Erinnerung. Als Gedächtnisorte für gefallene Soldaten haben sie die Funktion von symbolischen Grabstätten, sind Orte individueller Erinnerung und Trauer. Als gesellschaftliche Zeichensetzungen sind sie Monumente der Sinngebung des Krieges. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden viele Denkmäler des Ersten Weltkriegs erweitert und damit der Zweite Weltkrieg in die Kontinutät von “1914-1918” gestellt. Diese Kontinuität, die Einordnung des nationalsozialistischen Vernichtungskriegs in die militärische Tradition und damit die Würdigung von “Pflichterfüllung” und “Verteidigung der Heimat” in der Deutschen Wehrmacht ist in den letzten Jahren zunehmend in Kritik geraten und hat neue Debatten um angemessene Formen des Erinnerns angestoßen.

Eintritt: € 7/ € 5

Heidemarie Uhl, geb. 1956 in Feldbach/Steiermark, Univ.-Doz. für Zeitgeschichte, Mag. phil., Dr. phil., seit 1988 Historikerin an der Abteilung Zeitgeschichte der Universität Graz, seit 1989 Lehrbeauftragte an der Universität Graz, seit Jänner 2001 Mitarbeiterin des Forschungsprogramms “Orte des Gedächtnisses” an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien.

 

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