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Vortestgeräte im Einsatz

Die Kontrollen mit den neuen Alkoholvortestgeräten haben sich nach Auskunft des Innenministeriums bereits bewährt. In der Zeit zwischen 15. und 21. Dezember wurden in Vorarlberg insgesamt 48 Vortests durchgeführt.

Bei sechs Tests lag eine übermäßige Alkoholisierung vor. In ganz Österreich waren es 8.831 derartige Vortests.

Polizei erwischt mehr Alko-Lenker

„Wir können mit den neuen Alkohol-Vortestgeräten innerhalb kurzer Zeit wesentlich mehr Lenker kontrollieren. Wir haben so die Chance, wesentlich mehr Alko-Lenker zu erwischen“, formuliert Oberstleutnant Gerhard Ellensohn, der Leiter der Ländle-Verkehrspolizei, im Gespräch mit den „VN“ seine Erwartungen an die neue Technik.

Für eine Testphase hat das Innenministerium 200 Geräte der Firma Envitec zu einem Preis von je 500 Euro angekauft, die an die Landespolizeikommanden ausgeliefert wurden. In Vorarlberg sind acht Geräte im Einsatz.

Kein Ersatz für Alkomat

Die Vortestgeräte ersetzen nicht den Atemtest am Alkomaten. Wenn der Vortest einen Verdacht auf Alkoholisierung ergibt, wird der betroffene Lenker zum Alkomaten gebeten. Wenn sich am Vortestgerät deutlich zeigt, dass da nichts ist, kann der Autofahrer gleich seinen Weg fortsetzen.

Bisher galt es die Aufwärmphase des Alkomaten abzuwarten, auch eine Pause von 15 Minuten war in jedem Fall einzuhalten. „Da war es uns aus Zeitgründen kaum möglich, bei Schwerpunktkontrollen Alkoholtests ohne Verdacht durchzuführen“, schildert Verkehrspolizei-Chef Ellensohn. Schließlich ist es auch für erfahrene Exekutivbeamte schlichtweg nicht möglich, nur aufgrund von Alkoholisierungssymtomen zu beurteilen, ob sich ein Alkomat-Test „lohnt“. „Weil wir mehr Lenker überprüfen können, wird sich meiner Meinung nach die Zahl der Aufgriffe erhöhen“, sagte Ellensohn den „VN“.

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