Vorsicht, heiß! So schützen Sie Ihr Kind vor Verbrennungen

Kinder vor Verbrennungen schützen.
Kinder vor Verbrennungen schützen. ©Sicheres Vorarlberg
Verbrennungen mit kochendem Wasser können schwerwiegende Folgen haben. Besonders gefährdet sind Kinder in den ersten drei Lebensjahren.

Es passiert immer wieder und es ist meist nur ein kurzer Moment der Ablenkung, der die fatale Situation begünstigt: die Aufsichtsperson schaut nur einmal weg und schon hat das Kind den Topf mit dem kochenden Wasser vom Herd oder die Tasse mit dem heißen Tee vom Tisch gezogen. Dies kann schwerwiegende Folgen haben. Verbrennungen und Verbrühungen hinterlassen nämlich nicht nur körperliche, sondern häufig auch seelische Narben, die die Betroffenen ein Leben lang belasten können.

Oft Küchenunfälle

Besonders gefährdet sind Kinder in den ersten drei Lebensjahren. Auf verschiedenen Wegen und in den verschiedensten Zusammenhängen erforschen die Kleinen ihre Umwelt und stoßen dabei zwangsläufig auch auf heiße Objekte. Dass die Küche jener Ort ist, an dem die meisten Verbrennungen und Verbrühungen passieren, liegt auf der Hand. Schließlich will der Nachwuchs wissen, was da so verlockend auf dem Herd blubbert und brutzelt. Aber auch Kaffeetassen, die da samt heißem Inhalt auf dem Tisch stehen, werden Kindern nicht selten zum Verhängnis. Bereits diese kleine Menge kann für ein Kleinkind lebensgefährlich sein.

Doch solche Unfälle wären mit einfachen Mitteln zu verhindern. Herdschutzgitter beispielsweise verwehren dem neugierigen Sprössling jeden Zugriff auf Herdplatte oder Wassertopf. Ebenfalls hilfreich: Pfannenstiel nach hinten drehen. Der Kaffee wiederum schmeckt auch ohne Tischtuch und Kinder kommen erst gar nicht in Versuchung, daran zu ziehen. Gefäße mit heißer Flüssigkeit sollten generell außerhalb der Reichweite von Kindern deponiert werden. Das gleiche gilt für Haushaltsgeräte wie Bügeleisen, Wasserkocher oder Toaster.

Gefahr lauert auch im Bad

Aber auch im Bad lauern heiße Unfallgefahren. Die Kinder drehen am Wasserhahn und wenn sie Pech haben, fließt siedend heißes Wasser heraus. Eine wirkungsvolle Maßnahme dagegen sind Mischbatterien. Allerdings muss die Anlage über einen Temperaturbegrenzer verfügen. Das heißt, heißes Wasser kann nur zufließen, wenn die Sperre gelöst wird. Und das gelingt zumindest kleineren Kindern nicht so einfach.

Praktische Tipps und Infos zur Vorbeugung von Kinderunfällen gibt es bei Sicheres Vorarlberg.

(Red.)

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