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Vorreiterrolle der Stadt Hohenems bei modernem Infrastrukturmanagement

Michael Gruber, Leiter der städtischen GIS-Abteilung, berichtete über seine tägliche Arbeit.
Michael Gruber, Leiter der städtischen GIS-Abteilung, berichtete über seine tägliche Arbeit. ©Stadt Hohenems
Am vergangenen Mittwoch, dem 9. Oktober 2019, waren zahlreiche Vertreter verschiedener Gemeinden und Institutionen zu Gast im Löwensaal. Anlass war eine Vortragsreihe über „intelligente Verwaltungsprozesse mit GIS und Facility-Management für Vorarlberg“.

Seit mittlerweile über 20 Jahren betreibt die Stadt Hohenems ihr eigenes Geoinformationssystem (GIS). Anfangs noch an einzelnen Arbeitsplätzen angesiedelt, ist es mittlerweile kaum mehr vorstellbar, wie früher die städtischen Verfahren ohne GIS überhaupt abzuwickeln waren. Zum vorhandenen GIS, das von zwei Mitarbeitern der Stadt inzwischen auch für alle Kummenberg-Gemeinden mitbetreut wird, wurden in den letzten Jahren mit Einführung eines „Facility Managements“ neue Anforderungen gestellt. 

 

So ist es mittlerweile möglich, „fachschalenübergreifend“ die gesamte Infrastruktur zu verwalten: vom Baum- über den Beleuchtungskataster, dem Wasser- oder Abwasserleitungskataster oder eine Grundbuchsabfrage – alles kann heute mittels der Software „WebGIS“ abgewickelt werden – bis hin zur integrierten Servicemeldung, wo abteilungsübergreifend Aufgaben erstellt und erledigt werden. 

Vorzeigestadt

Die Stadt Hohenems gilt in diesem Bereich als Vorzeigestadt, was sich in den Besuchen und Erkundungen von Kommunen auch jenseits des Rheins widerspiegelt. Beispielsweise war schon eine renommierte Schweizer Bank in Hohenems zu Gast und anschließend so begeistert über die Abwicklung in unserer Stadt, dass die Vertreter gleich das in Hohenems verwendete System für deren „Facility Management“ bestellt haben. Auch Anfragen aus Graubünden sind bereits eingegangen. Und viele Vorarlberger Gemeinden sind ebenfalls schon in den städtischen Büros vorbeigekommen und haben sich erkundigt, wie und was bei der Stadt Hohenems in diesem Bereich gemacht wird.

Die Firma „SynerGIS“ nennt Hohenems stets als leuchtendes Beispiel, wenn es darum geht, andere Kommunen von diesen Systemen zu überzeugen.

 

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