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„Vorarlbergs urbaner Weg“ bedeutet ein Umdenken

„Vorarlbergs urbaner Weg“ ist die konsequente Weiterentwicklung der im Jahr 2016 präsentierten Industriestrategie.
„Vorarlbergs urbaner Weg“ ist die konsequente Weiterentwicklung der im Jahr 2016 präsentierten Industriestrategie.
Um in Zukunft für heimische und internationale Fachkräfte attraktiver zu werden, muss Vorarlberg seinen Weg in einer guten Balance zwischen ländlicher und städtischer Entwicklung finden und umsetzen.
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Vorarlberg ist unbestritten ein attraktiver Lebensraum mit einem pulsierenden industriellen Herz. Dieses industrielle Herz und die zahlreichen mit der Industrie verbundenen und leistungsfähigen Klein- und Mittelbetriebe haben sich in den letzten Jahrzehnten gut entwickelt und damit wesentlich zur Lebensqualität, zu Wohlstand und zur Sicherung der Sozialsysteme beigetragen. Damit dies aber auch in Zukunft so bleibt, ist bei der Standortpolitik, insbesondere in vielen Bereichen der öffentlichen Hand, ein Umdenken notwendig.

Auf Bundesebene erfolgt dieses Umdenken teilweise seit Antreten der neuen Bundesregierung. Erste Reformansätze sind umgesetzt – beispielweise die Arbeitszeitflexibilisierung, das Standortsicherungsgesetz, die Sozialversicherungsreform – oder zumindest angekündigt, die Senkung der Abgabenquote. Aber auch in Vorarlberg und bei den Rahmenbedingungen, die in Vorarlberg direkt gesetzt werden können, braucht es ein Umdenken. Zum Beispiel bei der Frage, wie wir dem Engpass an qualifizierten, je nach Branche auch einfachen Arbeitskräften begegnen. Oder wie wir mit dem Engpass in Bezug auf Grund und Boden zukünftig umgehen.

Die Industriellenvereinigung hat ein Konzept genau zu diesem Umdenken mit konkreten Lösungsansätzen unter dem Titel „Vorarlbergs urbaner Weg“ erarbeitet. Es geht darum:

  1. Urbane Elemente und urbanes Denken in den zu erhaltenden, attraktiven Lebensraum Vorarlberg einzubauen – gerade für die jüngere Generation.
  2. Das immer noch stark geprägte Kirchturmdenken zu überwinden – wir sind ein Ballungsraum Rheintal/Walgau und einige attraktive Täler.
  3. Die Marke Vorarlberg zu schärfen, indem sie nach innen verbindet und nach außen strahlt.
  4. Höher und dichter – in Verbindung mit mehr öffentlichem Raum – zu bauen und in der Raumplanung neue Wege zu gehen.
  5. In der Mobilität – auch was die Digitalisierung betrifft – schneller, mutiger und flexibler zu werden und auch Visionsprojekte in puncto Mobilität zuzulassen.
  6. Im Bereich Bildung und Digitalisierung innovativer, intelligenter und vernetzter zu werden.

Wenn es Vorarlberg gelingt, mutig diesen neuen Weg zu gehen, wird der Standort Vorarlberg auch weiterhin sehr lebenswert und wettbewerbsfähig und damit für heimische und internationale Fachkräfte sehr attraktiv sein.

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