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Vorarlbergs Schulen kaum überfüllt

Bregenz – Schon kurz nach dem Schulstart ärgern sich viele Eltern über die aktuelle Schulsituation ihrer Kinder. Österreich weit gab es schon einige Beschwerden von Eltern über überfüllte Klassenzimmer, aber wie sieht die Situation im Ländle eigentlich aus?

Elisabeth Mettauer, vom Büro des Amtsführenden Präsidenten des Landesschulrats Vorarlberg, weiß: „Es gibt einzelne Schulen mit einzelnen Klassen, die mehr als 30 Schüler haben. Man kann aber nicht pauschal von überfüllten Klassen sprechen.“ Eigentlich sollten es ja nur 25 Schüler pro Klasse in der Unterstufe und 30 in der Oberstufe sein, aber da die Höchstgrenze in Ausnahmefällen um bis zu 20% gesteigert werden kann, sind 30 Schüler in der Unter- und bis zu 36 Schüler in der Oberstufe gesetzlich erlaubt.

Teilweise über 30 Schüler

VOL.at hat sich an Vorarlbergs Schulen umgehört: zwar sind hier und da bis zu 28 Schüler in einer Klasse, aber Zahlen von über 30 Schülern pro Klasse kommen in der Oberstufe nicht vor und in den Unterstufen nur selten. In der Regel sind die Schulen in Vorarlberg ihrer Größe gemäß ausgelastet. Der Leiter des Bezirksschulrates Dornbirn, Christian Flatz erklärt warum: „Das kommt bei uns nicht vor. Schülerzahlen bewegen sich nicht nach oben, daher herrscht kein akuter Platzmangel.“ „Natürlich gibt es mehr Anmeldungen fürs Gymnasium als aufgenommen werden“, gibt Frau Mettauer zu bedenken, aber „wer ans Gymnasium kommt und wer nicht, ist eher eine politische Frage“, nennt der Direktor des BG und BRG Feldkirch, Ulrich Sandholzer, die Gründe und verweist auf die vorgeschriebene Höchstschülerzahl.
(VOL.at/Raphael Voller)

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