Vorarlbergs Jugendliche glauben nicht an gesicherte Staatspension

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Bregenz - Nur fünf Prozent der Vorarlberger Jugendlichen glauben an eine gesicherte Rente bei ihrem eigenen Pensionsantritt, 55 Prozent rechnen dabei mit Schwierigkeiten. 71 Prozent der jungen Vorarlberger haben daher bereits eine eigene Altersvorsorge abgeschlossen, durchschnittlich werden dafür monatlich 118 Euro zur Seite gelegt.

Das sind Ergebnisse einer aktuellen Studie des GfK-Instituts im Auftrag der Sparkassen Versicherung AG Vienna Insurance Group, die am Mittwoch in Dornbirn präsentiert wurde.

85 Prozent der Vorarlberger Jugendlichen erachteten eine private Altersvorsorge für sehr oder überaus wichtig. Die Skepsis gegenüber der Staatspension steigt mit Alter und Einkommen. “Vor allem 25- bis 30-Jährige, Berufstätige und jene mit höherem Einkommen blicken hier besonders pessimistisch in die Zukunft”, erklärten Studienautor Alexander Zeh und Sparkassen-Vorstand Christoph Greussing. Für die Studie wurden 1.000 junge Vorarlberger zwischen 15 und 30 Jahren befragt.

Auch die Wirtschaftskrise bereitet der Ländle-Jugend Sorgen. 67 Prozent verfolgen zumindest gelegentlich die Medienberichte dazu, 52 Prozent fühlen sich persönlich von der Krise betroffen. Viele wollten daher ihre Ausgaben senken, so erklärten 26 Prozent, sich bei den Freizeitkosten einzuschränken. Jeder Fünfte plant laut der Studie, noch mehr Geld zu sparen als bisher. Durchschnittlich legen Vorarlberger Jugendliche 200 Euro pro Monat zur Seite. Dabei sind vor allem sichere Anlageformen gefragt. Am beliebtesten ist der Bausparvertrag mit 37 Prozent, gefolgt vom Sparbuch (26 Prozent) und der Privat-Pension mit staatlicher Förderung (24 Prozent).

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