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Vorarlbergerin erhält Hans-Kudlich-Preis 2008

Wien/Krumbach - Die Krumbacherin Martha Niederacher ist unter den Preisträgern für den Hans-Kudlich-Preis 2008. Das Ökosoziale Forum vergibt diesen Preis in Gedenken an den Bauernbefreier Hans Kudlich für besondere Verdienste um den ländlichen Raum.

Die weiteren Preisträger sind Franz Keil (Seeham, Salzburg), ÖkR Franz Mair (Schwanenstadt, Oberösterreich) und die Österreichische Hagelversicherung.

Die mit 2.000,- Euro dotierten Preise sind am 11.12.2008 im Rahmen einer Feier im Marmorsaal des Lebensministeriums vom Präsidenten des Ökosozialen Forums Franz Fischler überreicht worden. Mit dem Hans-Kudlich Preis werden insbesondere die Leistungen um die gesellschaftliche Anerkennung der Land- und Forstwirtschaft.geehrt.

 

 

Der Bauernsohn Hans Kudlich hat im Revolutionsjahr 1848 als jüngstes Mitglied des österreichischen Reichstages den Antrag auf Aufhebung der bäuerlichen Untertänigkeitsverhältnisse gestellt. Das Gesetz trat in leicht abgeänderter Form im selben Jahr in Kraft. Die Preise werden vom Ökosozialen Forum, der Landwirtschaftskammer Österreich, dem Österreichischen Bauernbund und dem Österreichischen Raiffeisenverband gestiftet. Die Preisverleihung wurde von der UNIQA unterstützt.

Preisträgerin: Martha Niederacher aus Vorarlberg

Die Hans-Kudlich-Preisträgerin Martha Niederacher aus Krumbach reaktiviert auf kreative Weise die traditionellen Bregenzerwälder Trachten und die damit verbundenen Kunsthandwerks-Techniken. Durch die Gründung einer Textil-Werkstatt im Jahr 2005 schafft Martha Niederacher neue Einkommensmöglichkeiten für bäuerliche Haushalte. Ökonomisch gesichert ist das Projekt durch Kooperationen mit der Wirtschaft, u. a. mit einem großen Vorarlberger Textilunternehmen. Durch ihre Arbeit erzeugt Martha Niederacher im besonderen Maße Verständnis für die Lebens- und Arbeitsbedingungen vor allem von Bäuerinnen im ländlichen Raum und zeigt neue Handlungsperspektiven auf.

Preisträger: Franz Keil aus Salzburg

Franz Keil aus Seeham in Salzburg erhält den Hans-Kudlich-Preis 2008 für seine über die Funktion weit hinausgehende Arbeit als Obmann der “Bio-Heu-Region Trumer Seenland”. Er kann als “Vater” dieser Initiative bezeichnet werden. Er trägt das Projekt, ohne sich selbst je in den Vordergrund gestellt zu haben. Rund 215 Biobauern aus 22 Gemeinden in Salzburg und Oberösterreich haben sich in der “Bio-Heu-Region Trumer Seenland” zusammengeschlossen und produzieren im Jahr rund 15 Mio. Liter silofreie Milch. Projekte gemeinsam mit dem regionalen Gewerbe und den Tourismus helfen der ländlichen Bevölkerung zusätzlich, ihre Zukunft in der Region selbst aktiv mitzugestalten.

Preisträger: ÖkR Franz Mair aus Oberösterreich

ÖkR Franz Mair aus Schwanenstadt in Oberösterreich hat in einer Reihe von Funktionen maßgeblich zur Verbesserung der Lebensbedingungen im ländlichen Raum beigetragen. Im Mittelpunkt seines jahrzehntelangen Wirkens stand das Anliegen, eine moderne Infrastruktur bei Strom, Wasser, Abwasser und Entwässerung in Form von genossenschaftlichen Strukturen zur Verfügung zu stellen. ÖkR Franz Mair hat wesentlich dazu beigetragen, dass kleine dezentrale Einheiten für die Wasserwirtschaft und Energieversorgung im ländlichen Raum bestehen bleiben und ausgebaut werden und so die Selbstversorgung gesichert ist. Der Preisträger hat es als Bürgermeister, Genossenschaftsobmann und in seiner Arbeit bei OÖ WASSER stets geschafft, die bäuerliche und nicht-bäuerliche Bevölkerung für gemeinsame Projekte zu begeistern.

Preisträgerin: Österreichische Hagelversicherung

Die Österreichische Hagelversicherung wird mit dem Hans-Kudlich-Preis 2008 für ihr langjähriges Engagement für den Klimaschutz ausgezeichnet, das weit über das Kernschäft als Versicherer hinausgeht. Den Preis hat Vorstandsdirektor KR Dr. Josef Schmid entgegen genommen. Die Österreichische Hagelversicherung ist der Spezialversicherer für Wetterrisiken in der Landwirtschaft. Daraus resultiert das umfassende Engagement der Österreichischen Hagelversicherung für den Klimaschutz. Eine Werbekampagne der Österreichischen Hagelversicherung für den verstärkten Kauf heimischer Lebensmittel mit kurzen Transportwegen nützt nicht nur dem Klimaschutz, sondern erhöht auch die bäuerliche Wertschöpfung und schafft regionale Arbeitsplätze. Die Initiative vertieft das Verständnis der Öffentlichkeit für die Landwirtschaft und zeigt Handlungsperspektiven für einen verantwortlichen Umgang mit den natürlichen Lebensgrundlagen auf. Die Österreichische Hagelversicherung spendet den Preis für ein karitatives Projekt im landwirtschaftlichen Bereich.

Quelle: Ökosoziales Forum

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