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Vorarlberger Verbraucher wieder optimistischer

Bregenz - Die Vorarlberger Konsumenten sehen die Wirtschaftslage nach den krisenbedingten Unsicherheiten 2009 heuer wieder optimistischer. Laut einer repräsentativen Studie glaubten 61 Prozent (2009: 49) der Vorarlberger an eine gute oder sehr gute Entwicklung im kommenden Jahr, 36 Prozent waren dagegen pessimistisch.
Interview mit Hanno Schuster von Team a5

Die eigene Kaufkraft schätzten 64 Prozent als “gut” oder “sehr gut” ein, 2009 waren es nur 48 Prozent. 27 Prozent gaben an, sich weniger leisten zu können. Die Entwicklung der Arbeitsmarktsituation beurteilten die rund 400 Befragten zu 57 Prozent als “weniger gut” oder “sehr schlecht”, aber die Zahl der Optimisten nahm im Vergleich zum Vorjahr zu. 41 Prozent glaubten an eine gute oder sehr gute Entwicklung, 2009 taten das nur 23 Prozent.

Das Geld der Verbraucher sitze wieder lockerer, das Preisbewusstsein habe im Vergleich zum Vorjahr etwas abgenommen, erklärte Hanno Schuster von “Team a5” am Mittwoch in Bregenz. In unsicheren Zeiten orientierten sich die Konsumenten verstärkt an Bewährtem. So stünden regionale Marken bei den Vorarlbergern hoch im Kurs, Tendenz weiter steigend. 69 Prozent gaben bei der Befragung an, heimische Produkte zu bevorzugen. 2009 erklärten das 66 Prozent, im Jahr davor 58 Prozent.

Die Hitparade der beliebtesten Vorarlberger Marken führt wie in den Vorjahren “Vorarlberg Milch” an. 56 Prozent der Befragten nannten diese Marke spontan, 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Auf den Plätzen 2 und 3 finden sich die Fruchtsafthersteller “Rauch” (32 Prozent) und “Pfanner” (22 Prozent). Platz 4 teilen sich “Mohrenbräu”und “Spar Vorarlberg” (beide 19 Prozent). Es folgt die Käsemarke “Rupp” (18 Prozent). Eine Gefahr für die Marken sah Schuster vor allem in den Eigenmarken von Supermärkten, diese erhöhten den Druck.

Über 90 Prozent der Konsumenten informieren sich laut der Studie direkt im Geschäft über Lebensmittel oder Bekleidung, danach kommen Postwurfsendungen, Beilagen und Inserate. Bei Bekleidung spielen auch Kataloge eine wichtige Rolle. Internetwerbung hat laut Schuster großes Potenzial, das häufig noch brachliegt. So gaben bereits 47 Prozent (2009: 34 Prozent) an, Plattformen und soziale Netzwerke im Internet zu nutzen. 71 Prozent nannten “facebook”, 69 Prozent “skype”. Hier müsse dem Unternehmen aber klar sein, dass es mit einer Kampagne nicht getan sei. Gefragt sei vielmehr ein ständiger Dialog, erklärte Schuster.

 

VOL-Live im Interview mit Hanno Schuster von Team a5:

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