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Vorarlberger Tätowierer fordern bessere Ausbildung und weniger Heimstudios

Zu kurz, zu unprofessionell und zu hohe Drop-out-Quote: Die heimischen Tätowierer ärgern sich über die derzeitige Ausbildungsmöglichkeiten abseits der Studios. Vor allem sorge sie für viel illegale Heimarbeit unter fragwürdigen hygienischen Standards. 

Sich einfach schnell einmal vom Kollegen bei sich zu Hause ein Tattoo stechen lassen – die heimischen Tätowierer warnen vor solchen Heimtätowierern. Nicht nur aufgrund fragwürdiger hygienischer Bedingungen in solchen illegalen Tattoostudios – auch die geleistete Arbeit an sich entspricht nur selten den Ansprüchen von Kunden und Szene.

Kampf gegen illegale Studios

Nicht nur die Qualität der Arbeit sei oft genug fragwürdig, sondern auch die Ethik der Heimtätowierer. So würde ein professioneller Tattoo-Künstler Minderjährigen nie den Handrücken tätowieren – Heimstudios hingegen schon. Derzeit geht der Dachverband der österreichischen Tätowierer und Piercer daher gerichtlich gegen solche Tattoostudios ohne Gewerbeschein vor. Laut Robert Bedjanic vom Faktor7 und Vizepräsident des Dachverbands gibt es bereits eine Verurteilung, weitere Prozesse seien in der Vorbereitung.

Kaum Vorgaben für Ausbildung

Ein Grund für die Zunahme an solchen illegalen Studios sei die Ausbildung. Als offenes Gewerbe reicht eine Befähigungsprüfung. Bifi und Wifi bieten als Vorbereitung auf diese Prüfung einen Kurs an. Ausbildungsdauer: Knapp 100 Stunden. Dennoch, nur knapp 20 Prozent haben 2016 die Prüfung bestanden, und selbst diese sind für Bedjanic nicht ausreichend ausgebildet. Wir fragten Bedjanic, wie er sich eine Ausbildung für Tätowierer vorstellt und wie groß das Problem von Heimstudios wirklich ist.

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