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Stickereiindustrie steckt in massiven Schwierigkeiten

Schwarzach - Massive Währungsabwertungen in Nigeria sowie die Wirtschaftskrise in ganz Europa setzen der Vorarlberger Stickereiindustrie schwer zu.

Nach Angaben von Innungsmeister Raimund Bösch in einem Interview mit ORF Radio Vorarlberg stehen derzeit 70 bis 85 Prozent der Vorarlberger Stickmaschinen still. “Die gesamte Stickereibranche liegt in einem vielleicht bisher nie dagewesenen Maße brach”, sagte Bösch. Es habe bereits erste Kündigungen gegeben. Als Maßnahme schlägt er einen gemeinsamen Marktauftritt der Vorarlberger Sticker vor.

In Nigeria – dem wichtigsten Absatzmarkt Vorarlberger Stickereiprodukte – haben sich die Erzeugnisse aus dem Ländle in den vergangenen Wochen aufgrund eines Währungsverfalls um über 50 Prozent verteuert. In Europa schlägt die Krise laut Bösch insofern durch, als kurzfristiger und sparsamer eingekauft werde. Nahezu die gesamte Produktion der Vorarlberger Stickereibetriebe im Wert von 80 Mio. Euro pro Jahr geht ins Ausland. An der Vorarlberger Stickereibranche hängen rund 2.500 Arbeitsplätze.

Bösch appellierte an Banken und Lieferanten, die Unternehmen jetzt nicht fallen zu lassen. Das Kundeninteresse sei noch vorhanden, es werde lediglich abgewartet, wie sich die Situation entwickle. Um der Krise entgegenzutreten, kann sich der Innungsmeister einen gemeinsamen Auftritt der Vorarlberger Sticker vorstellen. “Gemeinsam heißt für mich unter einer Dachmarke. Das bedarf aber natürlich ganz gravierender, einschneidender Änderungen unseres heutigen Denkens”, sagte Bösch im Rundfunk-Interview.

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