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Vorarlberger sparen 170 Euro pro Monat

Dornbirn - Gleich 37 Prozent mehr Vorarlberger als vor drei Jahren, nämlich 62 Prozent, sind besorgt, dass Geldabwertung/Inflation ihre Ersparnisse schmälern oder auffressen könnte.

Österreichweit stieg dieser Anteil nur um 16 (auf ebenfalls 62) Prozent. Acht von zehn Vorarlbergern favorisieren als Anlageprodukt das Sparbuch (heute auch oft als Sparkarte), und für gar 84 Prozent ist der Aufbau eines „Notgroschens für alle Fälle“ mit Abstand Sparziel Nummer 1. Und: Obwohl auch hierzulande die Krise viele Zweiteinkommen oder Überstundenzusatzeinkommen schmelzen ließ, sind 67 Prozent der Vorarlberger entschlossen, auch künftig in heute gewohnter Höhe sparen zu wollen.

Diese Ergebnisse einer von Sparkassen-Gruppe und Erste Bank in Auftrag gegebenen Untersuchung präsentierte am Dienstag der Sprecher der Ländle-Sparkassen, Dornbirn-Vorstandschef Werner Böhler. Aktuell ließ die Finanz- und Wirtschaftskrise den je Monat auf die hohe Kante abgezweigten Betrag von 2006 auf 2009 deutlich von 133 auf 170 Euro steigen. „Damit sparen sie deutlich über dem Österreich-Schnitt von 155 Euro, liegen aber messbar hinter den Tiroler (189) bzw. vor den Steirer (128) Landsleuten“, rangieren Böhler zufolge die Vorarlberger auch beim Bausparen unter, bei der staatlich geförderten Pensionsvorsorge jedoch messbar über dem österreichischen Mittelwert.

Eben weil für fast die Hälfte unserer Landsleute Sparen laut Studie „sehr wichtig“ ist, diese jedoch andererseits neben massiv gestiegener Inflationsangst auch Wert- und Kursverluste bei Fonds bzw. einen Ertragsschwund beim Sparen befürchten, bekräftigt der Sparkassen-Chef die „ungebrochene Aktualität von richtigen Sparkonzepten. Ein Notgroschen sollte sich in Höhe dreier Monatsgehälter bewegen. Wer diese Hausaufgabe gemacht hat, kann sich in nächsten Schritten auf Bausparen bzw. Risiko- und Familienabsicherung konzentrieren“, gab Böhler  als Richtschnur aus.

 

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