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Vorarlberger scheuen Ausgaben

Die schlechte Konjunktur und die von schwarz-blauen „Reformen“ ausgelösten Verunsicherungen haben ihre Spuren auch bei den Verbrauchsausgaben der Österreicher hinterlassen.

Wie die RegioPlan-Consulting und die Statistik im Amt der Vorarlberger Landesregierung unabhängig von einander erhoben haben, sparen die Österreicher vor allem bei den Ausgaben fürs Auto und die Bekleidung. Immer mehr vom verfügbaren Haushaltseinkommen, das 2003 übrigens bei durchschnittlich 30.550 Euro lag, wandert in Vorsorge- bzw. (Er-)Lebensprodukte, auch in Sparformen unterschiedlichster Art. Gleichzeitig lässt man sich auch die Freizeit mehr als früher kosten.

Wie Statistikchef Gottfried Feurstein erklärte, sind in Vorarlberg zuletzt die anteiligen Ausgaben für Gesundheit, Verkehr und Kommunikation sowie für Freizeit, Urlaub und Bildung am stärksten gestiegen. Rückläufig war der fürs Wohnen ausgegebene Anteil vom Haushaltseinkommen: „Es ist unübersehbar eine Sättigung da, außerdem kommt es auf Dauer billiger, in dem bei uns dominierendem Eigentum zu wohnen statt ein Vermögen für Miete auszugeben“, so Feurstein.

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