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Vorarlberger Reiseveranstalter zeigen sich schockiert

Die "Costa Concordia" droht zu sinken.
Die "Costa Concordia" droht zu sinken. ©EPA
Schwarzach – Schock und  Unverständnis bei den Vorarlberger Reiseveranstaltern nach dem Unglück der Costa Concordia.

Zu denken gibt die Havarie des Kreuzfahrtschiffs Klaus Herburger, Geschäftsführer von Herburger Reisen. Seit Jahren gelte die Reederei als einer der Marktführer im europäischen Kreuzfahrtgeschäft und bislang habe man nur sehr gute Erfahrungen mit Costa gemacht, so Herburger im Gespräch mit VOL.at. Auch die Costa Concordia galt als ein beliebtes Reiseziel für Vorarlberger Kunden. Wie es nun zu so einem Unglück kommen konnte, ist für den Touristikfachmann absolut unverständlich und wohl nur durch massives menschliches Versagen zu erklären. Der Imageschaden für „Costa“ und die gesamte Kreuzfahrtbranche sei enorm. Eine umfassende Aufklärung der Ereignisse und der Ursachen steht für Herburger nun unumgänglich an. Auf dem Unglücksschiff waren zwar glücklicherweise keine Kunden von Herburger Reisen, aber das Schiff wurde immer wieder von Vorarlbergern gebucht und man habe auch stets sehr positive Rückmeldungen der Kunden erhalten. Was mit den auf Schiffen von Costa gebuchten Vorarlbergern nun passiert, sei noch offen. Herburger Reisen verzeichnete aber schon zahlreichen Rückfragen von Vorarlbergern die demnächst gebucht hätten.

Günther Greber: “Das ist absolut unverständlich”

Ähnlich äußert sich Günther Greber, Geschäftsführer von NKG Reisen: „Mit so einem Unglück hätte wohl niemand gerechnet. Für mich ist es absolut unverständlich wie so etwas passieren konnte.“ Greber war selbst schon auf der Costa Concordia und bestätigt gegenüber VOL.at, dass die Besatzung die Seenotübungen stets vorbildlich und verantwortungsvoll umgesetzt habe. Auch für Greber scheint es auf menschliches Versagen zurückzuführen, dass es zu einer solchen Tragödie gekommen ist. Bei NKG waren für die nächste Zeit zwei Gruppenreisen auf der Costa Concordia geplant. Für die Reise, die am 11.02. geplant war, können die Kunden kostenlos stornieren, oder umbuchen. Laut Greber haben sich am Montag auch bereits einige Kunden gemeldet, die wissen wollten was denn nun mit ihrer Buchung passiert. Was mit den Kundenbuchungen passiert, die für eine Rundreise auf der Costa Concordia in der Karwoche gebucht waren, steht noch nicht fest. Wahrscheinlich sei aber, dass es die Möglichkeit gebe auf ein anderes Schiff umzubuchen. Bei NKG wartet man nun auf Informationen von Seiten Costa Kreuzfahrten wie hier weiter vorgegangen wird. Einige Kunden wollten jedenfalls bereits am Montag trotz des Unglücks nicht auf ihre Kreuzfahrt verzichten und haben sich bereits nach Alternativen erkundigt.

Keine Vorarlberger an Bord

Auf VOL.at-Anfrage bestätigt der Reise-Veranstalter von Eurotours (Hofer Reisen), dass sich keine Vorarlberger Gäste auf dem Schiff befunden haben. Bisher gibt es von keinem Reiseveranstalter eine Meldung, dass sich Vorarlberger an Bord der Costa Concordia befunden haben.

(VOL.at/Pascal Pletsch)

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