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Vorarlberger Naturschützer kündigen Klage gegen Straßenbau an

Lustenau - Vorarlberger Naturschützer kündigen eine erneute Klage an, falls mit der Planung einer neuen Straße durch die Rheintaler Riedlandschaft begonnen werden sollte.
Egger kontert Naturschützer
Das teilte Andreas Postner, Sprecher der Verkehrsinitiative Transform, am Sonntag in einer Aussendung mit.

Seit rund drei Jahrzehnten wird eine Verbindung der österreichischen Rheintalautobahn (A14) mit dem Schweizer Autobahnnetz überlegt. Eine bereits beschlossene Trassenführung einer Schnellstraße (S18) beim Lauteracher Ried wurde 2006 vom Verfassungsgerichtshof aus Gründen des Naturschutzes untersagt.

Im Zuge des Planungsprozesses “Mobil im Rheintal” erarbeiten Experten und Betroffene neue Varianten. In den vergangenen Monaten haben sich zwei Projekte aus den anfangs 20 Varianten herauskristallisiert. Eines davon sieht eine Straße nahe der alten S18-Trasse durch die Riedlandschaft zwischen Lustenau und Dornbirn vor. Sie wird vor allem von der betroffenen Gemeinde Lustenau favorisiert.

Die im Planungsprozess vertretenen Naturschutzorganisationen und Verkehrsinitiativen sehen sich nun durch ein Gutachten des Landschaftsökologen Wolfgang Suske bestätigt: “Bei riedquerenden Varianten müssen wir erneut klagen”, kündigt Postner die “glasklare Haltung der NGOs” an.

Postner forderte ein Umdenken: “Es hat keinen Sinn, Scheinlösungen nachzutrauern, die aus gutem Grund nicht realisierbar sind, weil sie österreichischem und europäischem Naturschutzrecht widersprechen.” Es sei auch wirtschaftsfeindlich, erneut in ein Verfahren zu gehen, das Jahre dauern würde und nach der gängigen Rechtsprechung erneut zu keinem Straßenbau durch das Ried führen könne. Eine endgültige Entscheidung über die Lösung des Verkehrsproblems im Unteren Rheintal soll in den nächsten Monaten fallen.

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