Vorarlberger Naturkundemuseum inatura 2018 mit 103.000 Besuchern

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Das Vorarlberger Naturkundemuseum inatura Dornbirn verzeichnete 2018 rund 103.000 Besucher, im Jahr zuvor waren es 109.000.

Damit habe man zum siebten Mal in der 15-jährigen Geschichte die 100.000er-Marke überschritten und den sehr heißen Sommer mit seinen wenigen Regentagen gut kompensieren können, zeigten sich die Verantwortlichen in einer Aussendung am Donnerstag dennoch zufrieden.

Als Grund für das anhaltend hohe Besucherinteresse machte Direktorin Ruth Swoboda die wechselnden Sonderausstellungen zu aktuellen Themen und die schrittweise Erneuerung der Dauerausstellung aus. Die derzeitige Sonderschau “Wir essen die Welt” befasse sich etwa mit Ernährungsgewohnheiten und dem globalen Konsumverhalten, was gerade im museumspädagogischen Vermittlungsprogramm großen Anklang finde.

Drei Backenzähne gefunden

Dieses passe man laufend an schulische Lehrpläne, aktuelle Themen un+d Angebotslücken in Vorarlberg an. So hätten sich etwa Genetik-Workshops, Angebote im hauseigenen Kräutergarten oder zur Feriengestaltung etabliert. Mit über 1.000 betreuten Kinder- und Jugendgruppen habe das Vermittlungsteam 2018 den besten Wert seit Bestehen der inatura verzeichnet.

In der inatura Fachberatung wurden 2018 zudem mehr als 3.000 Anfragen zu Tieren, Pflanzen und Pilzen gezählt. “Viele Menschen sehen draußen wieder genauer hin und wollen etwas über die Natur erfahren”, so Geschäftsführer Peter Schmid. Die Anfragen unterstrichen die Bedeutung der inatura als naturkundliches Kompetenzzentrum der Region. Als Highlight im Bereich Forschung nannten die Verantwortlichen den Fund von drei Backenzähnen eines Gromphotheriums, eines “Ur-Elefanten”, am Pfänder bei Bregenz. Der Fund habe ein überraschend großes Medienecho zur Folge gehabt.

(APA)

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