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Vorarlberger Landtagswahl: ÖVP laut "VN"-Umfrage nur bei 39 Prozent

Düstere Aussichten für Vorarlberger Schwarze laut "VN"-Umfrage.
Düstere Aussichten für Vorarlberger Schwarze laut "VN"-Umfrage. ©VOL.AT/ Steurer (Themenbild)
Schwarzach - Die absolute Mehrheit der Vorarlberger Volkspartei bei der Landtagswahl wird immer unwahrscheinlicher. Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Berndt im Auftrag der "Vorarlberger Nachrichten" (VN) prophezeit der ÖVP erneut einen Absturz auf 39 Prozent, würde am morgigen Sonntag gewählt.

Die Grünen würden auf 14 Prozent zulegen, die FPÖ bliebe bei 25 Prozent. Fix im Landtag wären die NEOS.

Glaubt man den Umfrage-Ergebnissen, die die “Vorarlberger Nachrichten” in ihrer Samstagsausgabe veröffentlichten, muss sich Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) nach der Wahl nach einem Regierungspartner umschauen. Das Wahlziel, “ein möglichst klarer Auftrag der Wähler”, wäre mit 39 Prozent (2009: 50,79 Prozent) deutlich verfehlt.

25 Prozent für die Blauen

Wer als Regierungspartner infrage kommt, bleibt indes spannend. Die zweitstärkste Fraktion, die FPÖ, erhielte am morgigen Sonntag 25 Prozent der Wählerstimmen und bliebe damit in etwa auf dem Niveau von 2009 (25,3 Prozent).

Grüne mit satten Zuwächsen

Satte Zuwächse könnten die Grünen verbuchen. Sie kämen auf 14 Prozent und würden den bisher größten Stimmenanteil der Partei bei einer Vorarlberger Landtagswahl einfahren.

Einzug wäre gewiss: 9,5 Prozent für NEOS

Den NEOS wäre der Einzug in das Vorarlberger Landesparlament gewiss. Sie schnitten bei der Umfrage mit 9,5 Prozent ab. Ebenfalls auf 9,5 Prozent der Wählerstimmen käme am morgigen Sonntag die SPÖ. Für die Sozialdemokraten wäre das aber eine erneute Niederlage. 2009 erreichten sie bei der Landtagswahl 10,1 Prozent und büßten damit bereits 6,9 Prozent gegenüber 2004 ein.

Bis zu 25 Prozent unentschlossen

15 bis 25 Prozent der Befragten zeigten sich noch unentschlossen, wem sie ihre Stimme geben. Viele Wähler ließen sich Zeit für ihre Entscheidung, betonte Edwin Berndt vom gleichnamigen Meinungsforschungsinstitut. Er gab aber zu bedenken, dass die Anhänger der ÖVP wegen des drohenden Verlustes der Absoluten in hohen Maß motiviert seien, zur Wahl zu gehen. Bei den Oppositionsparteien sei “das Wahlverhalten hingegen nur unterproportional ausgeprägt”.

43 Prozent für Wallner

Gäbe es in Vorarlberg eine Direktwahl des Landeshauptmannes, würde Wallner 43 Prozent Zustimmung erhalten – dieselbe Zahl hatte der Vorarlberger Landeshauptmann bereits im April des Jahres bei einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Berndt erhalten, hieß es in den “VN”. (APA/red)

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