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Vorarlberger küren Hubert Hämmerle zum beliebtesten Politiker 2012

"Stark für Sie": Mit diesem Slogan wirbt Hubert Hämmerle.
"Stark für Sie": Mit diesem Slogan wirbt Hubert Hämmerle. ©VOL.AT/Philipp Steurer
Arbeiterkammer-Präsident Hubert Hämmerle gewinnt das Sympathie-Ranking 2012.
Eine Übersicht: Das Ranking

52 Politiker standen insgesamt zur Auswahl – Landesräte, Minister, Abgeordnete, Interessenvertreter. Und gewonnen hat – Hubert Hämmerle. Der Präsident der Arbeiterkammer Vorarlberg ist mit einer Note von 2,33 der beliebteste Politiker der Vorarlberger. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Sympathie-Ranking, erstellt von Meinungsforscher Edwin Berndt.

In sechs Jahren zum Erfolg

Da lohnt sich doch ein Blick auf Hämmerles Werdegang. Ende April 2006 trat Hämmerle, damals in der Politik ein unbeschriebenes Blatt, in große Fußstapfen – er folgte Josef Fink nach, der nach 19 Jahren als AK-Präsident seinen Rücktritt bekannt gab. Etwaige Allüren waren dem Lustenauer, einem gelernten Werkzeugmacher, dabei von Anfang an fremd. „Ich will derselbe Hubert bleiben“, sagte er knapp einen Monat später im VN-Interview, als er durch das Werk 2 des Beschlägeherstellers Blum führte und sich von seinen ehemaligen Arbeitskollegen verabschiedete.

Ein Abschied mit Wehmut

Der dreifache Familienvater ging damals durchaus mit Wehmut und erzählte bei dem Rundgang von jener Firma, der er so viel zu verdanken hatte über seine Jahre als Werkzeugmacher, als Monteur, später als Organisator an der Seite von Egon Blum und schließlich als hauptamtlicher Betriebsrat. „Das war der einzige Job, den ich wirklich mit allem Ehrgeiz anstrebte“, gab der Hobby-Eishockeyspieler der „Linde Lions“ zu Protokoll, „den Berufswunsch Arbeiterkammer-Präsident gab’s bei mir definitiv nicht.“ Das ist jetzt sechs Jahre her. Und Hubert Hämmerle hat sich gemacht als Arbeiterkammer-Präsident. Er ist heute deutlich selbstbewusster und auch politischer geworden, er mischt in der Landespolitik mit, hat durchaus auch Kanten und Ecken gewonnen.

Einsatz für Arbeitnehmer

Ist Kritik aus seiner Sicht notwendig, übt er Kritik. Als sich die ÖVP einst im sozialpolitischen Ausschuss des Landtags gegen eine unbefristete Verlängerung der Hacklerregelung aussprach, tobte Hämmerle regelrecht. Er nahm die eigene Landespartei ins Visier: „Da wurde deutlich, dass die Mandatare offensichtlich wenig Ahnung von der Realität im Berufsleben haben.“ Aus seiner Überzeugung machte er keinen Hehl: „45 Jahre reichen, ohne Kompromisse, ohne Abschläge. Das sind wir den arbeitenden Menschen einfach schuldig.“ Auch wenn Kritik an der eigenen Partei gewiss nicht die Regel ist für Hämmerle – ein Einzelfall ist es auch nicht. Für Arbeitnehmerinteressen legt er sich auch weiterhin mit der eigenen Partei an. Erst jüngst wieder, als er sich mit seinen Forderungen zur ‚Abfertigung neu“ gegen Wirtschaftskammer, Wirtschaftsbund und die Industriellenvereinigung stellte – und damit eine harte Debatte innerhalb der ÖVP auslöste. Selbstredend muss der Präsident innerhalb der ÖVP deswegen auch so manches an Kritik einstecken. Ihm ist es egal. „Arbeitnehmerinteressen müssen überparteilich vertreten werden“ – auch dieses Zitat stammt von ihm. Er wolle ein Charaktertyp sein, sagte Hämmerle damals, im Mai 2006 – die Vorarlberger honorieren nun im aktuellen Sympathie-Ranking seine Art.

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