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Vorarlberger Kompositionspreis 2016

v. l. Gerold Amann, Michael Floredo, LR Dr. Christian Bernhard
v. l. Gerold Amann, Michael Floredo, LR Dr. Christian Bernhard ©A. Serra
Der Komponist, Organist, Pädagoge und gebürtige Hohenemser Michael Floredo nahm am Montag, den 3. Oktober, im Landhaus den Vorarlberger Kompositionspreis 2016 entgegen.

Kulturlandesrat Dr. Christian Bernhard überreichte ihm die mit 7.000 Euro dotierte Auszeichnung. Die Laudatio hielt Floredos früherer Lehrer Gerold Amann.
Der Kompositionspreis der Vorarlberger Landesregierung wird alle zwei Jahre vergeben. Früher unter dem Titel „Kompositionsstipendium” bekannt, werden damit seit 2014 Komponierende aus der Vorarlberger Musiklandschaft ausgezeichnet. Michael Floredo wurde 1967 in Hohenems geboren und lebt heute in Altach. Die Leidenschaft für Musik begleitet ihn schon seit seiner frühesten Kindheit, in der er bereits erste Kompositionen geschaffen hat.

Steile Karriere

Im Alter von 19 Jahren absolvierte er einen längeren Studienaufenthalt im Stift St. Florian in Oberösterreich. Im Jahr darauf begann Floredo ein Kompositionsstudium am Landeskonservatorium Feldkirch. Dort wurde er von Gerold Amann unterrichtet, schloss nach fünf Jahren Klavierunterricht mit Auszeichnung bei Melody Wu, später auch Orgelunterricht bei Walfried J. Kraher ab. Internationale Beachtung fand er durch die Komposition einer Orgelsinfonie für drei Organisten an einer Orgel, die er zwischen 2007 bis 2010 schuf und die in St. Florian uraufgeführt wurde. Heute ist er als freischaffender Komponist, Organist und Pädagoge tätig. Als Orgelimprovisator hat er zudem Soloauftritte im Rahmen der Bregenzer Festspiele sowie beim St. Florianer Orgelfrühling an der Brucknerorgel absolviert. In einer ORF-Produktion ist er an der Riegerorgel im Stephansdom Wien zu sehen.

Zahlreiche Auszeichnungen

Floredo wurde bisher mehrfach ausgezeichnet, unter anderem erhielt er den Internationalen Bodenseepreis für Komponisten, das Staatsstipendium für Komposition der Republik Österreich und die Auszeichnung der „Missa Opera“ mit dem Sonderpreis der Päpstlichen Akademien in Rom.
Seine Werke wurden an unterschiedlichen Orten rund um die Welt aufgeführt, unter anderem im Wiener Stephansdom, im Festspielhaus Bregenz, im Forum zeitgenössischer Musik Feldkirch, im Konzerthaus Ravensburg, in Preßburg, Paris und Rom, im Kunsthaus Chur, in der Villa Wesendonck in Zürich, beim Internationalen Komponistenfestival Kiew, im Großen Rachmaninoffsaal in Moskau, beim Internationalen Komponistenfestival London, im Kunsthaus Bregenz, in Tel Aviv, bei den Internationalen Brucknertagen St. Florian und beim internationalen Orgelfestival Lugano.

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