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Vorarlberger Kindergartenplan vorgestellt

©AP
Bregenz - Die Vorarlberger Landesregierung und der Gemeindeverband haben gemeinsam ein ambitioniertes Maßnahmenpaket geschnürt, das die Voraus­setzungen zur Öffnung des Kindergartens für Dreijährige und zur Senkung der Kinderhöchstzahl je Gruppe schafft. Margot Thoma im Interview  | FP-Benzer

Außerdem ist eine höhere Gemeindeförderungen sowie eine Elterntarifharmonisierung beinhaltet. Komplettiert werden diese Bemühungen durch den erweiterten Kindergartenbildungs- und -erziehungsplan, den Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesrat Siegi Stemer heute, Dienstag, im Pressefoyer vorstellten.

Primäres Ziel ist es, dass Kinderbetreuung für Vorarlbergs Familien leistbar ist und dass die Eltern selbst entscheiden können, wie sie ihre Kinder betreuen oder betreut haben wollen, sagte LH Sausgruber. Wesentliche Grundlagen dafür wurden mit dem im Juni beschlossenen Kindergartengesetz geschaffen.

Der erweiterte Kindergartenbildungs- und -erziehungsplan stellt nun insbesondere sicher, dass bei Gruppen mit hohen Anteilen an Dreijährigen und Kindern mit Sprachförderbedarf mehr Personal zur Verfügung steht, betonte Landesrat Stemer. Für Kindergartengruppen, in denen mehr als ein Drittel der Kinder Dreijährige sind bzw. Sprachförderung brauchen, sind zusätzliche Stundenkontingente vorgesehen – mindestens 640 Stunden in Gruppen mit einer Kindergartenpädagogin (9 bis 16 Kinder) und mindestens 320 Stunden in Gruppen mit zwei Pädagoginnen (bis 23 Kinder).

Die Gemeinden werden für den bedarfsgerechten Ausbau ihrer Kinderbetreuungsangebote vom Land kräftig gefördert. Sie erhalten je nach Größe und Finanzkraft einen großen Teil der anfallenden Personalkosten ersetzt – jedenfalls 60 Prozent, in den meisten Fällen gut 70 Prozent, bei einigen bis zu 90 Prozent. Die Investitionen des Landes dafür werden von derzeit 16 Millionen auf über 20 Millionen Euro steigen. Weiters wurde mit einer Tarifharmonisierung Vorsorge getroffen, dass die Eltern für eine Spielgruppe oder Kinderbetreuungseinrichtung künftig nicht mehr bezahlen müssen als für einen Kindergartenplatz.

Laut Stemer wurde Wert darauf gelegt, “alle Etappen, einschließlich des neuen Kindergartenbildungsplanes, noch vor der Sommerpause zu bewältigen, damit die Kindergärten im Herbst einen möglichst reibungslosen Start unter den neuen Rahmenbedingungen hinlegen können.”

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