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Vorarlberger Jungfeuerwehrler Stefan Lung bewies Mut und Sachkenntnis

Hohenems - Stefan Lung hat, als er eine Rauchsäule am Himmel bemerkte, richtig reagiert und ersparte seinen Kollegen so den Einsatz. Feuerwehr und Polizei zeigen sich begeistert über das Engagement des Jungfeuerwehrlers.
Stefan Lung zum Einsatz

Am Montagabend fallen dem 15-jährigen Hohenemser Stefan Lung dunkle Rauchschwaden über der Mozartstraße auf. Obwohl seine Mutter an einen rauchenden Kamin glaubt, setzt sich der Jugendfeuerwehrler aufs Fahrrad und radelt die wenigen Gehminuten zum Brandort.

Löschversuche mit Gießkanne

Zu recht. Als er in der Mozartstraße ankommt, versucht ein Anrainer einen brennenden Müllcontainer vergeblich mit seiner Gießkanne zu löschen. Dieser meint zum 15-Jährigen, dass es für so etwas keine Feuerwehr brauche. Dennoch Stefan reagiert sofort. Er wählt den Notruf und alarmiert seine Kollegen von der Feuerwehr. Dann macht er sich mit dem Gartenschlauch des Nachbarhauses an die Löscharbeiten. Innerhalb kurzer Zeit ist das Feuer aus, die Feuerwehr kommt nicht einmal mehr zum Einsatz.

Beteiligte von Engagement begeistert

Von der professionellen Reaktion des jungen Feuerwehrmannes ist nicht zuletzt Dieter Heinzle von der Stadtpolizei Hohenems begeistert. Als er mit seiner Streife beim Brandort ankam, bemerkte er den jungen Feuerwehrmann zuerst gar nicht. “Ich habe nur gesehen, dass der Container relativ stark raucht. Erst beim genaueren Hinsehen habe ich erkannt, dass ein Gartenschlauch in den Rauch führte und beim noch etwas genaueren Hinsehen ist mir eine Gestalt im Rauch aufgefallen.” Heinzle, selbst Gründungsmitglied der Hohenemser Jugendfeuerwehr, unterstützte Stefan daraufhin beim Löschen. Für ihn beweist die Aktion vor allem deshalb den Mut Stefans, da er sich auch gegen die Meinung der Erwachsenen durchsetzte und auf seine Ausbildung vertraute.

Auch Feuerwehrkommandant Robert Franz ist stolz auf das engagierte Eingreifen Lungs. Vom Erkennen der Gefahr bis zum Absetzen des Notrufes habe er wie ein Profi gehandelt. Es sei motivierend zu sehen, mit welchem Feuereifer die Jugend dabei ist.

Vom Sternsinger zum Florianijünger

Zur Feuerwehr wollte der 15-Jährige zwar schon immer, den Sprung in die Reihen der Freiwilligen Feruerwehr wagte er jedoch erst vor zwei Jahren. Damals war er mit den Sternsingern unterwegs und kam dabei auch bei der Feuerwache vorbei. Die anwesenden Feuerwehrler fragten die Sternsinger, ob sich einer von ihnen für die Feuerwehr interessiere. Stefan sagte gleich zu und gehört seitdem zu den Florianijüngern. Was sich spätestens diesen Montag bezahlt machte.

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