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Vorarlberger Hilfe für Flutopfer in Mozambique

Auf Antrag von Landesrätin Eva Maria Waibel werden der Caritas Vorarlberg für die Betreuung von Flüchtlingsfamilien in Mozambique 300.000 Schilling zur Verfügung gestellt.

Schwere Stürme und Regenfälle haben in dem südostafrikanischen Land nach ersten Schätzungen mehr als eine Million Menschen obdachlos gemacht. Die Caritas Vorarlberg betreut gemeinsam mit dem Orden der Schwestern vom kostbaren Blut 1.200 Familien, die auf Soforthilfe angewiesen sind.

„Die Menschen haben durch die Flutkatastrophe meist ihren gesamten Besitz verloren. Als Soforthilfe sind daher Medikamente, Lebensmittel und Decken dringend notwendig, um das Überleben der Flüchtlinge zu sichern. In dieser großen menschlichen Tragödie ist unsere Hilfe dringend notwenig“, meint Landesrätin Waibel.

Nach einem rund 20 Jahre dauernden Bürgerkrieg begann Mozambique Anfang der 90-er Jahre mit einem wirtschaftlichen Aufbauprogramm. Auch die politischen Verhältnisse haben sich in den letzten Jahren gebessert, nach Bürgerkrieg und Diktatur gelang in kurzer Zeit die Umstellung auf ein demokratisches System. Die schwersten Regenfälle der letzten 40 Jahre haben nun in den südlichen Provinzen des Landes riesige Gebiete verwüstet. In den Provinzen Maputo, Gaza, Inhambane und Manica wurden rund eine Million Menschen obdachlos.

In den Überschwemmungsgebieten liegen vier Missionsstationen der Schwestern vom kostbaren Blut. Die Lustenauerin Sr. Paulis Mohr – ihre Aufbauarbeit wird seit 1967 vom Land Vorarlberg unterstützt – leitet eine dieser Stationen, die nun zur Anlaufstelle tausender Flüchtlinge geworden ist. In Zusammenarbeit mit der Caritas Vorarlberg und anderen Hilfsorganisationen werden nun Sofortmaßnahmen gesetzt. Medikamente, Lebensmittel, Decken, Hygieneartikel und Matratzen werden in Maputo eingekauft und in die betroffenen Gebiete geliefert.

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