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Vorarlberger helfen Straßenkindern

"Wir wollen nicht nur Häuser bauen, sondern den Kindern ein Zuhause geben." Mit diesen Worten eröffnete Caritasdirektor Peter Klinger vor wenigen Tagen in Bukarest ein neues Haus für 25 Straßenkinder.

Betreut werden sie von der Ordensgemeinschaft der Maristen, die sich in Rumänien seit Jahren um schutzlose Kinder kümmern. Oder wie Caritaspräsident Franz Küberl in seiner Rede meinte: „Liebe Kinder, hier seid ihr sicher, hier müsst ihr keine Angst vor Hunger, Ausbeutung oder Gewalt haben.“

Trotz dem angestrebten EU-Beitritt Rumäniens hat sich die Situation der rumänischen Straßenkinder nicht grundlegend verbessert. Schätzungen sozialer Institutionen in Rumänien ergaben, dass ca. 2.000 bis 4.000 Kinder schutzlos auf der Straße leben. Die meisten von ihnen in Bukarest.

Die Caritas Vorarlberg hat aufgrund dieser alarmierenden Zahlen gemeinsam mit der Ordensgemeinschaft der Maristen ein Straßenkinderprojekt ins Leben gerufen. Im Bukarester Stadtteil „Militari“ entstand in den vergangenen Jahren eine kleine Wohnanlage. Bewusst wurde ein kleines, familiäres Projekt verwirklicht, um den Kindern ein möglichst kindgerechtes Aufwachsen zu ermöglichen.

Ohne den Einsatz und die Spenden aus Vorarlberg, hätte dieses Projekt nicht realisiert werden können. Großer Dank gebührt der Privatkäserei Rupp in Lochau, die das Straßenkinderprojekt schon seit längerem unterstützt. Ebenso wie die beliebte Veranstaltungsreihe Kultur.LEBEN von Maria Müller. Für Strom und Heizung sorgen die Solaranlagen der Satteinser Firma AKS Doma Solartechnik.

„Die Kinder haben in dem Kinderdorf einen geregelten Tagesablauf. Sie gehen zur Schule, bekommen regelmäßige Mahlzeiten, machen ihre Hausaufgaben, spielen, lesen usw. Ein ganz normales Kinderleben, das für sie bisher nicht möglich war“, informiert Irene Kurz von der Auslandshilfe der Caritas Vorarlberg.

Die Hauptaufgabe in den kommenden Jahren für die Maristen besteht darin, die Kinder in ihre Familien und in die Gesellschaft zu reintegrieren. So sind soziale Wohngemeinschaften für junge Erwachsene ab 18 Jahren und Werkstätten für eine Berufsausbildung geplant.

Weiters unterstützen die Erste Bank Gruppe, die Caritas Liechtenstein und die Landesregierung Liechtenstein das Straßenkinderprojekt in Rumänien.Quelle: Caritas Vorarlberg

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