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Vorarlberger Handel meldet unterschiedlichen Verlauf

Schwarzach - Für den Vorarlberger Handel ist der heurige 8. Dezember unterschiedlich verlaufen. Während sich die Einkaufszentren mit dem Geschäftsverlauf und dem Andrang sehr zufrieden zeigten, war die Stimmung unter den Einzelhändlern in den Innenstädten verhaltener.

Das teils regnerische Wetter sei zum Einkaufen unter freiem Himmel nicht optimal, erklärten die dortigen Wirtschaftstreibenden. Dennoch gab man sich insgesamt vorsichtig optimistisch.

„Es passt einfach alles: Es ist Samstag, es ist Feiertag, es herrscht Einkaufswetter“, so dagegen Burkhard Dünser, Geschäftsführer im Messepark in Dornbirn, dem größten Einkaufszentrum des Landes, über die Stimmung. Der Zulauf sei „sensationell“, man sei „exzellent“ besucht, so Dünser am Samstagvormittag. Der EKZ-Manager rechnete in einer vorsichtigen Schätzung mit einem Umsatzplus von bis zu 3 Prozent im heurigen Weihnachtsgeschäft. Auch unter der Woche werde zur Zeit sehr viel gekauft, betonte Dünser. Der Trend, Gutscheine zu verschenken, verstärke sich immer mehr.

Auch Walter Simma, Geschäftsführer des Zimbapark in Bürs bei Bludenz, war optimistisch. „Wenn es so weitergeht, können wir insgesamt mit einem Umsatzplus rechnen“, sagte Simma. Besonders an Wochenenden seien Frequenz und Stimmung sehr gut. Besonders häufig wanderten Wintersport- und Elektroartikel sowie Bücher über den Ladentisch.

Ein anderes Bild zeigte sich in den Innenstädten. Fritz Schenk, Vorstandsmitglied der Wirtschaftsgemeinschaft Inside Dornbirn, zählte in seinem Bekleidungsgeschäft weniger Kunden am Wochenende, aber mehr an Wochentagen. Seine Erwartungen waren verhalten, er ging von einem Ergebnis „plus/minus Null“ aus. In Bludenz berichtete auch Alexander Plakolm von der dortigen Wirtschaftsgemeinschaft von einer eher verhaltenen Frequenz am Marienfeiertag. Kunden kauften laut Plakolm in den Innenstädten gezielter ein, am heutigen 8. Dezember spüre man jedoch das weniger gute Wetter. Er erwartete sich für sein Juweliergeschäft einen Weihnachtsumsatz auf Vorjahresniveau, „und der war recht gut“, so Plakolm.

Der 8. Dezember sei ein wichtiger Tag für den Handel, stellten Hannes Jochum, Obmann der Werbegemeinschaft Einkaufsstadt Feldkirch (WEF) und Rainer Troy, Obmann der Wirtschaftsgemeinschaft Bregenz (WIGEM) fest. In Feldkirch hielten laut Jochum rund 80 Prozent der Geschäfte geöffnet. Der Zulauf sei gut, für eine Umsatzschätzung sei es aber zu früh, so Jochum. Dadurch, dass der Marienfeiertag heuer auf einen Samstag falle, sei der 8. Dezember an sich ein „perfekter Einkaufstag“, erklärte der WEF-Obmann und hoffte auf trockenes Wetter. Der bewölkte Himmel lade nicht gerade zum Einkaufen in der Stadt ein, befand auch Troy. Dennoch flanierten laut Troy zahlreiche Einkaufslustige durch die Bregenzer Straßen. Außerdem habe das Geschäft erst begonnen, so der WIGEM-Obmann.

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