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Vorarlberger haben über 16 Mrd. Euro gespart

Geldvermögen würde ausreichen, den Lebensunterhalt für alle Vorarlberger drei Jahre lang zu bestreiten. Österreicher besitzen fast 300 Milliarden Euro.

Die Österreicher sparen wieder mehr und stecken weniger Geld als zuletzt in den Konsum, der heuer schwächer wachsen dürfte als die Einkommen. Die Sparquote – also der Anteil des Einkommens, der auf die hohe Kante gelegt wird – wird heuer auf 7,8 Prozent steigen (nach 7,4 Prozent im Vorjahr). Aktienveranlagungen sind rückläufi g, jedoch wird vermehrt private Altersvorsorge betrieben – vor allem wenn es sich steuerlich lohnt. Das Finanzvermögen der privaten Haushalte ist bis Mitte 2003 auf 295 Milliarden Euro gestiegen. Das sind 37.000 Euro pro Kopf oder 85.000 Euro je Haushalt, wie die Nationalbank am Dienstag berichtete.

Die Vorarlberger insbestreiten. Und noch ein anderes Beispiel: Mit den 295 Milliarden Euro der Österreicher könnte man mit einem Schlag die gesamten Staatsschulden begleichen – und hätte aber noch 150 Milliarden Euro übrig.

Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass die privaten Haushalte einen Schuldenberg von rund 90 Milliarden Euro angehäuft haben, so dass unterm Strich „nur“ ein Nettovermögen von 205 Milliarden Euro verfügbar ist.

Laut Nationalbank dürfte das Bruttofi nanzvermögen der Privaten heuer noch die Grenze von 300-Milliarden-Euro überschreiten. Dies entspricht dem 2,2-Fachen des Jahreseinkommens, während es bei der Verschuldungsposition etwa zwei Drittel sind.

gesamt verfügen über ein Geldvermögen in Höhe von über 16 Milliarden Euro, schätzt Thomas Schnetzer, Sprecher der Dornbirner Sparkasse. Dabei liegt die Sparquote im Ländle weit höher als in anderen Bundesländern. Nur zur Veranschaulichung: Die 16 Milliarden würden ausreichen , den Lebensunterhalt der gesamten Vorarlberger Bevölkerung drei Jahre lang zu

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