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Vorarlberger Grüne kritisieren Rahmenbedingungen für Jugendwohlfahrt

Bregenz - Die Grünen im Vorarlberger Landtag bemängeln weiter die Rahmenbedingungen für Mitarbeiter in der Jugendwohlfahrt. Eineinhalb Jahre nach dem kritischen Bericht des Landesrechnungshofs und trotz des Falls Cain müssten immer noch zu wenige Mitarbeiter zu viele, zunehmend schwierigere Fälle bearbeiten, so Klubobmann Johannes Rauch und Familiensprecherin Vahide Aydin.
Grüne ziehen Bilanz zur Jugendwohlfahrt
ÖVP Nussbaumer: "Schnellschüsse zur Jugendwohlfahrt"
Der Personalstand war von der Landesregierung mehrfach aufgestockt worden. Jugendarbeiter hatten dies zwar begrüßt, aber weiteres Personal gefordert.

Fallzahlen für Jugendwohlfahrt steigen

Die Landesregierung lasse sich nicht von den Bedürfnissen der Familien sondern von budgetären Vorgaben leiten, beklagte Rauch. Die bisher realisierten weiteren Stellen reichten gerade, um von “kompletter Überlastung” auf “Normalbetrieb” umzustellen. Die steigenden Fallzahlen seien aber weiter nicht berücksichtigt. Wenn diese um 20 Prozent steigen, brauche man auch eine ebensolche Aufstockung bei Fachpersonal, so die Forderung. Der aufgenommene Reorganisations- und Personalentwicklungsprozess laufe seit zwei Jahren und sei noch immer nicht abgeschlossen.

Fakten zur Jugendwohlfahrt ignoriert

ÖVP-Sozialsprecherin Vize-Landtagspräsidentin Gabriele Nussbaumer konterte, die Grünen ignorierten die Fakten. Kinderschutzexperte Martin Christandl habe die rasche Umsetzung der Empfehlungen der nach dem Fall Cain eingesetzten Kommission gelobt. Da es um menschliche Schicksale gehe, sei die Qualität der Reformschritte der Jugendwohlfahrt von größter Bedeutung. (APA)

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