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Vorarlberger FPÖ hält am Freitag ihren Landesparteitag ab

Lustenau - Der 29. ordentliche Parteitag der Vorarlberger Freiheitlichen am Freitag in Lustenau wird keine großen Veränderungen in der Partei mit sich bringen. Obmann Dieter Egger wird der Ländle-FPÖ weiterhin vorstehen, einen Gegenkandidaten gibt es nicht.

Neben rund 120 Delegierten wird auch Bundespartei-Chef Heinz-Christian Strache in Lustenau erwartet. Strache werde sich zu “aktuellen Themen” äußern, kündigte Egger im Gespräch mit der APA an.

Beim bisher letzten Landesparteitag der Vorarlberger Freiheitlichen im März 2006 war die Partei nach der Abspaltung im Jahr 2005 wieder in den Schoß der Bundespartei zurückgekehrt. Egger wurde mit 78,6 Prozent der Stimmen als Obmann bestätigt. Er hat diese Position 2004 als Nachfolger von Hubert Gorbach übernommen.

Im Gespräch mit der APA zeichnete der 39-Jährige ein positives Bild seiner Partei. “Wir haben uns nach der sehr schwierigen Phase rasch konsolidiert. Ich habe den Eindruck, dass wir geschlossener da stehen denn je, sowohl im Land wie auch auf Bundesebene”, sagte Egger. Von der Abspaltung sei nichts Negatives zurückgeblieben, umgekehrt habe sich die Föderalisierung der Partei positiv ausgewirkt. “In der FPÖ arbeitet man sehr basisdemokratisch”, stellte Egger fest. Es werde in Wien oft “auf uns Vorarlberger” gehört.

Er werde mit seinem bewährten Team in die nächste Periode gehen, sagte Egger. So wird etwa auch wieder der langjährige Lustenauer Bürgermeister Hans-Dieter Grabher, der selbst zehn Jahre Landesparteiobmann war, zu Eggers Stellvertretern gehören. Mit der Listenerstellung für die Landtagswahl im kommenden Jahr wollen sich die Vorarlberger Freiheitlichen noch Zeit lassen, es gibt keinen fixen Zeitplan. “Wichtig ist es, die Themen zu besetzen und eine klare Position auf den Tisch zu legen”, so der Parteichef.

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