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Vorarlberger Flugrettung top ausgerüstet und ausgebildet

Vorarlbergs Flugrettung wehrt sich vehement gegen die Vorwürfe.
Vorarlbergs Flugrettung wehrt sich vehement gegen die Vorwürfe. ©Wucher
Schwarzach - Nachdem bereits die haltlosen Vorwürfe wegen einer möglichen Panne bei der Rettungsaktion von Prinz Friso seitens der Bergrettung vehement zurückgewiesen wurden, entbehren auch an VOL.AT herangetragene Vorwürfe über die mangelnde medizinische Ausbildung der begleitenden Flugretter jeder Grundlage.
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Die Kritik an einer möglichen Panne bei der Rettung von Prinz Friso wurde von der Vorarlberger Bergrettung, welche die Flugrettung zusammen mit dem ÖAMTC und der Firma Wucher betreibt, heftig zurückgewiesen. Es ging um ein reanimationsunterstützendes Gerät, bei dem sich laut der deutschen Bild-Zeitung der Akku angeblich zu schnell entlud.

Matthias Marxgut von der Bergrettung versicherte daraufhin, dass es auch während des üblichen Akku-Wechsels zu keiner Störung oder sogar Unterbrechung der Reanimation kam und diese problemlos funktionierte. Die gesamte Rettung des Prinzen lief seiner Meinung nach sogar „extrem professionell“ ab. Aufgrund der Tatsache, dass die Vorarlberger Flugrettung die einzige in ganz Österreich ist, die ein solches „Autopulse“-Gerät anwendet, sollte auch dieser positive Aspekt in den Vordergrund rücken.

Auch neue Vorwürfe gegen Flugrettung vollkommen haltlos

An VOL.AT wurden Vorwürfe herangetragen, nach denen die Flugretter, die neben dem Notarzt jeden Flug begleiten, eine mangelhafte medizinische Ausbildung besitzen. Auch diese Anschuldigungen können als vollkommen haltlos bezeichnet werden, da jeder Flugretter der Bergrettung ausgebildeter Notfallsanitäter ist, was die höchste Qualifikation im österreichischen Rettungsdienst darstellt. Diese muss alle zwei Jahre aufgefrischt und angepasst werden. Natürlich sind die Flugretter auch im alpinen Sektor hervorragend ausgebildet.

Die Vorarlberger Flugrettung genießt laut Marxgut in ganz Österreich ein hohes Ansehen. Mit Artur Köb aus Au ist sogar ein Vorarlberger ÖBRD-Bundesfachreferent für Flugrettung. Die Berg- und Flugretter sind viele Stunden unentgeltlich für die Bevölkerung im Einsatz und müssen oftmals wegen gefahrliebender Wintersportler selbst ihr Leben riskieren. Sie haben es mit Sicherheit nicht verdient, solchen haltlosen und unbegründeten Vorwürfen ausgesetzt zu werden.

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